Aktuelles

"Just a little kiss - oder mehr Sicherheit für Fußgänger hinter dem Bahnhof"

Der Bereich an der östlichen Seite des Bahnhofs entlang der Oberen Moosschwaigstraße ist derzeit für Fußgänger aus unserer Sicht ein potenzieller Gefahrenpunkt. Insbesondere zu Schulbeginn bzw. -ende sowie zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr ist dieser Bereich sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer unübersichtlich und damit auch schwer einschätzbar.

 

 

Wir können uns vorstellen, dass sich durch zwei „echte“ Fußgängerüberwege der Autoverkehr verlangsamen lässt. In Kombination mit einer deutlicheren Kennzeichnung von Zonen mit eingeschränktem und absolutem Halteverbot könnte sich die Verkehrssicherheit an dieser vielfrequentierten Stelle kostengünstig und schnell erhöhen. Deshalb haben wir bei der Stadtverwaltung eine kurzfristige Umsetzung von schlichten, jedoch aus unserer Sicht wirksamen, Maßnahmen beantragt.

 

Den vollständigen Antrag können Sie hier herunterladen:

Antrag_Ostseite_Bahnhof.pdf
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v.l.n.r. . 2. Vorsitzende Renate Rösch, Geburtstagskind Hans Hörl und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich
v.l.n.r. . 2. Vorsitzende Renate Rösch, Geburtstagskind Hans Hörl und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag, den 09.07.19, feierte unser langjähriges Mitglied Hans Hörl seinen 80. Geburtstag.
Die Vorstandschaft der ÜB Dachau, vertreten durch Frau Renate Rösch und Herrn Jürgen Schleich überbrachten dem Jubilar die besten Glückwunsche.

Wir wünschen ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

Was passiert mit der Isaria? - ÜB beantragt Schaffung von Transparenz

 

Die Stadt Dachau wird durch einen möglichen Börsengang oder Verkauf der ISARIA vermutlich unter hohen Druck geraten, um auf dem 17ha großen Gelände der ehemaligen Papierfabrik unterhalb der Altstadt schnellstmöglich umfassendes Baurecht zu schaffen.

 

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürger-gemeinschaft Dachau (ÜB) hat sich daher mit einem Bündel an Fragen zu ISARIA an Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt. Hintergrund ist ein Presse-bericht, wonach die Wohnungsbaugesellschaft ISARIA im Herbst diesen Jahres entweder verkauft oder an die Börse gebracht werden soll. Aktueller Eigentümer von ISARIA ist die US-Investmentgesellschaft Lone Star, die ihre Mehrheitsbeteiligung über diverse Zwischengesellschaften hält.

 

Gleichzeitig wird in dem Bericht für das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen MD-Papierfabrik in Dachau von einem „Verkaufsvolumen“ von 669 Millionen Euro für 1.032 geplante Einheiten gesprochen. Abzüglich eines im Vorjahr publizierten Investitionsvolumens von über 500 Millionen Euro würde sich ein Planungs-/Realisierungsgewinn für das Projekt ergeben, der mutmaßlich im dreistelligen Millionenbereich liegen könnte.

 

Aus Sicht von Rainer Rösch und Dr. Peter Gampenrieder ist relevant, dass bei einem möglichen (Gesamt-)Verkauf von ISARIA am Kapitalmarkt für künftige Planungs-/Realisierungsgewinne bereits heute bezahlt werden könnte, ohne dass es im Fall von Dachau dafür aktuell Baurecht gäbe.

Es ist nach Ansicht der Überparteilichen zu befürchten, dass der Druck auf die Stadt Dachau steigen könnte, möglichst schnell und möglichst viel Baurecht zu schaffen.

 

Vor diesem Hintergrund sehen die beiden ÜB-Stadträte die Schaffung von Transparenz als zielführend im Sinne von vertrauensbildend an. Schließlich ist angedacht, dass ein Unternehmen aus dem ISARIA-Konzern Vertragspartner für einen bedeutenden städtebaulichen Vertrag werden soll. Unseren vollständigen Antrag können Sie herunterladen:

Antrag_ISARIA_MD_Gelände.pdf
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Sicherer ist besser....

Der Breslauer Platz stellt einen Knotenpunkt für viele Schulkinder in Dachau-Ost dar. Der Weg zur Grundschule Dachau-Ost, zur Dr. Josef Schwalber Realschule oder in der entgegengesetzten Richtung zum Josef-Effner-Gymnasium führt die Kinder und Jugendlichen an diese unübersichtliche Stelle, eine S-Kurve mit zwei Bushaltestellen, zwei Straßeneinmündungen und einer Parkplatzeinfahrt. Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft (ÜB) beantragt daher, dass die Stadtverwaltung aufzeigen möge, welche Möglichkeiten bestehen hier die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Eine denkbare und schnell umsetzbare Lösung würde aus ÜB-Sicht die Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 und die Einrichtung eines Fußgängerüberweges darstellen. ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder zeigt sich optimistisch, dass zeitnah, am Besten noch vor Beginn des nächsten Schuljahres umsetzbare Lösungen präsentiert und beschlossen werden können.

Antrag_Breslauer_Platz.pdf
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Radweg entlang der Lovis-Corinth-Straße?

Die aktuelle Situation ist für die Anwohner der Lovis-Corinth-Straße samt angrenzender Straßen in der verkehrsberuhigten Zone wenig befriedigend: viele Radfahrer nutzen den direkten Weg über die Lovis-Corinth-Straße und passieren sie oftmals mit zu hoher Geschwindigkeit (erlaubt ist Schrittge-schwindigkeit).
Dies kann zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und spielende Kinder führen.
Bisher eingeleitete Maßnahmen der Verwaltung, wie etwa das Anpflanzen von Sträuchern an der "Abkürzungs-Auffahrt" durch die Grünanlage zur Lovis-Corinth-Straße, erwiesen sich letztlich als wirkungslos. Sie sollten die Radfahrer scheinbar dazu ermuntern, den geteerten Weg entlang der Moosstraße und dann die Josef-Effner-Straße zu benutzen.
Da wir den Radverkehr als Alternative zum Binnenverkehr mit dem Auto fördern wollen, sehen wir eine Ertüchtigung des Trampelpfads zum Radweg als überlegenswerte Lösung für dieses Thema an, auch um die Rad-Verbindung zwischen Dachau und Karlsfeld zu verbessern (siehe Anlage).

Anfrage_Radweg_Lovis-Corinth-Str.pdf
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Aufstiegshilfe als Bindeglied zwischen unterer Innenstadt und Altstadt

Hier könnte eine mögliche Aufstiegshilfe ansetzen.
Hier könnte eine mögliche Aufstiegshilfe ansetzen.

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft hat einen Antrag zur Schaffung einer Verbindung zwischen unterer Innenstadt und der oberen Altstadt gestellt.

 

Die Stadt Dachau als neue Eigentümerin des Zieglerbräu-Anwesens lässt im Zuge der Planung von Umbaumaßnahmen im Gebäude für Bürozwecke parallel eine Vorstudie zu einer möglichen Aufstiegshilfe
erstellen, bei der folgende Fragen (auch als Grundlage für einen Bebauungsplan) thematisiert werden:

 

1.) Welche technische Lösung erscheint unter den gegebenen räumlichen Bedingungen als Aufstiegshilfe von der Volksfestwiese/Mühlbach in die Altstadt grundsätzlich realisierbar?  (z.B. Seilbahn, Schrägaufzug, "normaler" Aufzug mit Aussichtssteg, Fahrsteig, überdachte Rolltreppe, ...) Wir gehen davon aus, dass neben Barrierefreiheit auch Familien- und Seniorengeeignetheit selbstverständlich sind.

 

2.) Mit welchen Investitionen sind die technisch möglichen Varianten verbunden?

 

3.) Welche Variante stellt die aus Kosten-/Nutzengesichtspunkten beste Lösung dar?

 

4.) Wer erscheint aus organisatorischer, betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht ein geeigneter Betreiber zu sein? (Stadt selbst, Stadtwerke, ggf. externer Betreiber ...)

 

Die ÜB-Fraktion unterstützt die Schaffung einer Aufstiegshilfe im Zuge der Integration des Zieglerbräu in den bestehenden Rathauskomplex, da so die seit langem beklagte Zerrissenheit zwischen unterer Innenstadt und oberer Altstadt überwunden werden kann.

 

Uns ist daran gelegen, bereits frühzeitig einen konkreten Rahmen zu schaffen, damit die Planungen und die Umsetzung von Anfang an zielgerichtet verlaufen können.

Antrag_Aufstiegshilfe_f.pdf
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Oberbürgermeisterwahl 2020: Gampenrieder macht´s!

ÜB setzt auf Dr. Peter Gampenrieder

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) wird Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder ins Rennen um das Amt des Dachauer Oberbürgermeisters schicken.

Der Vereinsvorstand und die Stadtratsfraktion der ÜB haben damit eine personelle Richtungsentscheidung für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 getroffen. Die offizielle Nominierung von Peter Gampenrieder durch eine Mitgliederversammlung der ÜB soll noch bis zu den Sommerferien erfolgen.

Der 47-jährige Finanzfachmann ist seit 2014 Mitglied des Dachauer Stadtrats. Der gebürtige Dachauer und zweifache Familienvater hat sich in der Kommunalpolitik durch seine Bürgernähe und Kompetenz binnen kurzer Zeit ein hohes Ansehen erarbeiten können.
Eines seiner Ziele als Oberbürgermeister wird sein, künftig größere Haushalts- und Infrastruktur-Themen mit dem Landkreis „fair, aber auf Augenhöhe zu verhandeln“.

 

Zudem ist es Peter Gampenrieder ein Anliegen, das Dachauer Rathaus moderner und auch bürgerfreundlicher aufzustellen: „Ich möchte mehr Bürgernähe durch kurze und unkomplizierte Wege schaffen. Dafür braucht es Außenstellen des Bürgerbüros in den Stadtteilen und auch zeitgemäße Online- und Service-Angebote.“

 

ÜB-Fraktionsvorsitzender Rainer Rösch und ÜB-Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich sind sich sicher, dass Peter Gampenrieder ein überzeugender Kandidat ist: „Wir freuen uns sehr über seine Bereitschaft zur Kandidatur und unterstützen ihn mit vollem Einsatz.“ Zudem räumen ihm seine Stadtratskollegen Ingrid Sedlbauer und Franz Vieregg „gute Chancen ein, der nächste Dachauer Oberbürgermeister zu werden.“

 

Die ÜB wird die kommenden Wochen nutzen, um aus dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Grundsatzprogramm ein Wahlprogramm zu erarbeiten. Das Kernthema wird der Umgang mit den Folgen des Wachstums der Stadt und auch des Landkreises Dachau in den letzten zwei Jahrzehnten sein. Bezahlbarer Wohnraum, bedarfsgerechte Kinderbetreuung, Neubau von Sportstätten und wirksame Maßnahmen gegen die immer größere Verkehrsbelastung sind nur einige Stichworte, die jetzt von der ÜB detailliert ausgearbeitet werden.

 

Eines zeichnet sich bereits heute ab: Die traditionell sachkundige Stadtratsliste der ÜB für 2020 wird sich sowohl aus erfahrenen und bekannten als auch aus neuen Gesichtern zusammensetzen. Dazu Peter Gampenrieder: „Von 18 bis 80 Jahren: Mein Team wird breit aufgestellt sein und dementsprechend auch in der nächsten Stadtratsperiode die Dachauer Kommunalpolitik bereichern."

 

Persönliche Hintergrundinformationen zu Peter Gampenrieder:

Dr. Peter Gampenrieder wurde 1972 in Dachau geboren. Nach dem Abitur am Ignaz-Taschner-Gymnasium im Sommer 1991 absolvierte er seinen Zivildienst bei der Dachauer Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt. Auf ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) folgten drei Jahre erste Berufspraxis in der Energiewirtschaft.

2001 kehrte er an das Seminar für Rechnungswesen und Prüfung der LMU zurück. Dort verfasste er während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrtätigkeit seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Unternehmensbewertung.

Seit 2004 ist Peter Gampenrieder in der Versicherungswirtschaft tätig, aktuell als Leiter einer Unternehmenseinheit, die hauptsächlich die Erstellung von Jahresabschlüssen verantwortet.

In der ÜB ist Peter Gampenrieder bereits seit 2002 aktives Mitglied. Nach elf Jahren Tätigkeit im Vereinsvorstand wurde er 2014 in den Dachauer Stadtrat gewählt. Dort vertritt er die Überparteilichen im Werkausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Zudem ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der ÜB.

Ehrenamtlich bringt Peter Gampenrieder seine Erfahrungen im Finanzausschuss und im Vereinsrat des ASV Dachau ein. Er ist außerdem Mitglied beim Schwimmverein Dachau 1925, den Freunden alter Fahrzeuge Dachau sowie beim VdK.

 

Peter Gampenrieder ist verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 6 und 9 Jahren. Jenseits der Kommunalpolitik interessiert er sich für Zeitgeschichte und Fahrzeuge aus den 70er- und 80er-Jahren.

Antrag zur Einrichtung eines zentralen Anliegensmanagement

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft möchte, das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger offen und nachvollziehbar geklärt werden.


Hierzu beantragt die ÜB die Einrichtung eines zentralen Feedbackmanagements mit einem elektronischen Ticketsystem zu prüfen.


Hintergrund unseres Antrages ist die in den Bürgerversammlungen 2019 wahrgenommene Unzufriedenheit über die verzögerte oder teilweise nicht erfolgte Reaktion der Stadtverwaltung auf Anfragen und Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner.

Mit der Schaffung eines zentralen Systems zur Prüfung der Qualität der Beantwortung von Bürgeranfragen sind aus Sicht der ÜB auch für die Stadtverwaltung positive Effekte zu erwarten. Mit der Einrichtung eines "E-Ticketsystem" können Abläufe im Feedbackmanagement der Stadtverwaltung optimiert und für die Einwohner transparenter gemacht werden. Mit einer zentralen Erfassung, der nachvollziehbaren Weiterleitung und Bearbeitung der Anliegen weiß der Bürger, der für sein geäußertes Anliegen eine individuelle Ticketnummer erhält, aber auch die Verwaltung zu jeden Zeitpunkt in welchem Bereich das Anliegen aktuell in Bearbeitung ist.


Durch eine systematische Erfassung der Anliegen und deren Inhalte ist zu erwarten, dass diese in einer gleichbleibenden hohen Qualität und Transparenz beantwortet werden können.

OB-Bürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder erwartet, dass durch die Einführung eines zentralen Systems zur Erfassung, Bearbeitung und Beantwortung von Anliegen und Beschwerden, die Zufriedenheit mit der Arbeit der Stadtverwaltung gesteigert werden kann, da hierdurch für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar gezeigt wird, dass sich mit dem geäußerten Anliegen kompetent auseinandergesetzt wird.

Anliegensmanagement
Antrag_Ticketsystem.pdf
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80. Geburtstag von ÜB-Stadtrat Franz Vieregg

v.l.n.r.  Ingrid Sedlbauer, Peter Denk, Renate und Rainer Rösch, Franz Vieregg, Jürgen Schleich und  Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder
v.l.n.r. Ingrid Sedlbauer, Peter Denk, Renate und Rainer Rösch, Franz Vieregg, Jürgen Schleich und Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder

Am 17.04.2019 feierte ÜB-Stadtrat Franz Vieregg seinen 80. Geburtstag mit der Familie, Freunden und Weggefährten.

Da ließen es sich seine Fraktionskollegen Ingrid Sedlbauer, Rainer Rösch und

Dr. Peter Gampenrieder sowie die Vereinsvorstände Jürgen Schleich und Renate Rösch natürlich nicht nehmen, dem Jubilar persönlich zu gratulieren und ihm ein Geschenk zu übereichen.

Als Überraschungsgast ist auch Franz Viereggs langjähriger Fraktionskollege Peter Denk gekommen, der jüngst von seiner mehrmonatigen Panamericana-Tour nach Dachau zurückkehrte.

 

Franz Vieregg ist von Beruf Techniker und war viele Jahre bei der MD Papierfabrik beschäftigt. Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) vertritt er seit über 12 Jahren im Dachauer Stadtrat. Für viele Dachauer Bürger ist er als Referent für den Friedhof und den Bauhof ein gefragter Ansprechpartner. Als passionierter Theaterspieler ist er zudem die überparteiliche Stimme im Kulturausschuss des Dachauer Stadtrats.

 

Seine zweite große Leidenschaft gehört dem Sport. Lange Jahre war Franz Vieregg Vize-Präsident des ASV Dachau, aktuell ist er Mitglied des Aufsichtsrats des größten Dachauer Sportvereins. Zudem ist der Jubilar stellvertretender Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbands (BLSV).

Nord-/Ostumgehung: Wie könnte das Dachauer Stadtgebiet davon profitieren?

ÜB beantragt verkehrsplanerische Studie
 

Die Nord-/Ostumgehung wird seit jeher kontrovers diskutiert.

 

Bei den Stadtratsfraktionen reicht das Spektrum von glühenden Befürwortern bis hin zum kategorischen Gegnern.

Die ÜB-Fraktion ist sich den Eingriffen in die Natur bewusst. Um eine sachgerechte Abwägung treffen zu können, sind ihr begleitende Maßnahmen für das Dachauer Stadtgebiet besonders wichtig.

Dazu Rainer Rösch: „Uns geht es darum, dass mit der Umgehungsstraße auch ein Paket an Maßnahmen für die Innenstadt kommt.“

 

Fraktionssprecher Rainer Rösch hat jetzt eine verkehrsplanerische Studie beantragt. Vermutlich möchten nicht nur die Überparteilichen wissen, welche Maßnahmen zur Reduktion des Binnen- und des Durchgangsverkehrs in der Innenstadt in welchem Zeitraum und mit welchem finanziellen Aufwand möglich sind.

 

Der ÜB schwebt eine Umgestaltung des innerstädtischen Verkehrsraums mit dem Ziel vor, Verkehrsträger wie den ÖPNV oder das Fahrrad zu stärken.

 

Dadurch soll der motorisierte Individualverkehr innerhalb des Stadtgebiets reduziert werden. Ferner machen sich die Überparteilichen für Maßnahmen zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs stark. Dies könnte etwa über ein Durchfahrtverbot für LKWs oder Pförtnerampeln am Stadtrand geschehen.

 

Die ÜB unterstützt davon unabhängig die Initiative von Landrat Stefan Löwl, in Breitenau eine sogenannte Mobilitätsdrehscheibe schaffen zu wollen. Schließlich handelt es sich bei diesem Projekt vor den Toren Dachaus um eine Forderung, die die ÜB bereits seit nunmehr gut zehn Jahren erhebt.

 

Rainer Rösch hofft, dass „das Thema keine Vision von Stefan Löwl bleibt, sondern auch zeitnah zu ersten realen Ergebnissen führen wird.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Rösch

Der Antrag kann hier per Download geöffnet und gelesen werden:

Antrag_Umgehung.pdf
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Kommunikation mit der Deutschen Bahn: Zuerst die Ursache, dann die Symptome

 

 

 

 

      Leserbrief von Dr. Peter Gampenrieder

 

 

 

Stadtrat Wolfgang Moll hat beantragt, die Stadt Dachau möge mit der Deutschen Bahn jeden zweiten Monat eine fest terminierte Besprechung vor Ort in Dachau abhalten.

 

Regelmäßig miteinander reden ist grundsätzlich nicht schlecht.

 

Vermutlich wird dann (wenn die Bahn überhaupt regelmäßig daran teilnimmt) hauptsächlich über die Symptome des Problems gesprochen und nicht über dessen Ursache.

 

Die Bahn zeigt derzeit nur an einem Thema echtes Interesse, nämlich für ihren Grundbesitz möglichst viel Baurecht zu erhalten.

Dort liegt aus meiner Sicht der einzige Hebel, um bei der Bahn überhaupt etwas zu erreichen.

 

Die Stadt muss dem Staatsbetrieb klar machen, dass eine Partnerschaft nur dann funktioniert wenn beide Seiten dauerhaft zusammenarbeiten wollen. Notfalls muss dieser Anstoß beim Vorstand in Berlin erfolgen. Scheinbar interessiert sich keine untergeordnete Stelle für die alltäglichen Probleme vor Ort.

 

Auch die ÜB-Fraktion wünscht sich beim Dachauer Bahnhof Verbesserungen im Alltäglichen. So hätten wir gerne ein Alkoholverbot auf dem gesamten Bahnhofsbereich, das dann auch überwacht wird.

Ebenso haben wir jüngst Notrufsäulen mit Defibrillatoren beantragt. Und natürlich soll der Zustand auf dem Foto, das ÜB-Vorstandsmitglied Martin Lehn Mitte Februar vor Ort gemacht hat und für viele verschmutzte Stellen repräsentativ ist, irgendwann der Vergangenheit angehören.

 

Diese Themen werden wohl erst dann funktionieren, wenn der Bahn bewusst gemacht worden ist, dass sie die Stadt Dachau genauso braucht wie die Stadt die Bahn. Dazu reicht hoffentlich nur ein Gespräch, dafür an der richtigen Stelle.

 

Dr. Peter Gampenrieder, ÜB-Stadtrat, Dachau

Vergünstigte Busfahrten auch für Jugendliche und Senioren?

ÜB stellt Anfrage zu 1-Euro-Tagestickets

 

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (ÜB) begrüßt den Vorstoß der SPD, das bereits in unterschiedlichen Konstellationen diskutierte Thema „verbilligter ÖPNV“ nochmals auf die politische Tagesordnung zu bringen.

 

Es wird überlegt, in Dachau ein Sozialticket für Empfänger etwa von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung einzuführen. Die „IsarCard S“ in Kombination mit dem München-Pass der Stadt München als mögliches Vorbild kostet aktuell pro Kalendermonat 30 Euro für den Innenraum und 50,90 Euro für das MVV-Gesamtnetz.

 

Der ÜB ist der von der SPD vorgeschlagene mögliche Begünstigtenkreis zu eng gefasst.

 

ÜB-Stadtrat Franz Vieregg zum Kernargument der Überparteilichen: „Es gibt eine Vielzahl von Senioren mit niedriger Rente, die keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen.

 

Für diese Gruppe stellen 3 Euro für eine Hin- und Rückfahrt im Dachauer Stadtgebiet eine empfindliche finanzielle Belastung dar.“

 

Die Überparteilichen können sich konkret 1-Euro-Tagestickets für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren und Senioren ab 65 Jahren zur Benutzung von Bussen im Dachauer Stadtgebiet vorstellen.

 

Bei den Jugendlichen verspricht sich die ÜB – vor allem am Wochenende – eine günstige Verbesserung der Mobilität im Stadtgebiet und dies in einer sehr sicheren Form.

 

Vor diesem Hintergrund hat sich Franz Vieregg zusammen mit seinem Fraktionskollegen Dr. Peter Gampenrieder mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt.

 

Beide Stadträte möchten wissen, unter welchen Umständen und Voraussetzungen so ein Angebot möglich wäre.

Dr. Peter Gampenrieder                    Franz-Xaver Vieregg

 

 

Die vollständige Anfrage steht hier als Download zur Verfügung:

Anfrage ÖPNV.pdf
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ÜB für Weiterentwicklung der Mittagsbetreuung

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (ÜB) hat sich mit einem Antrag zu einem aktuell unter den Eltern von Grundschülern vieldiskutiertem Thema an Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt.

 

Ziel ist, an allen vier Dachauer Grundschulen ein Angebot zu schaffen, das zwischen der klassischen Mittagsbetreuung und dem städtischen Hort positioniert ist. Im Idealfall steht es auch Schülern der 3. und 4. Klassen offen, bietet die Möglichkeit eines warmen Mittagessens und eine flexible Betreuung bis 15 Uhr sowie in den Ferien.

 

Antragstellerin Ingrid Sedlbauer nimmt wahr, „dass einerseits Hort-Plätze ungebrochen stark nachgefragt werden, andererseits auch der Wunsch nach flexibleren und zum Teil kürzeren Buchungszeiten besteht.“ Vor dem Hintergrund der derzeitigen Ausgestaltung der Mittagsbetreuung stellt diese Betreuungsform für viele Eltern keine echte Alternative zu einem Hort-Platz dar.

 

ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder ist sich im Klaren, „dass eine Ausweitung des Angebots der Stadt erst mal Geld kosten wird. Ob damit auch höhere Zuschüsse für die Stadtkasse verbunden sind, muss geklärt werden." Vor dem Hintergrund einer immer facettenreicheren Arbeitswelt sieht er den Dachauer Stadtrat in der Pflicht, über neue Formen der Kinderbetreuung einschließlich Kosten zu diskutieren und zu entscheiden.

Ingrid Sedlbauer                               Dr. Peter Gampenrieder

 

 

Der Antrag in Volltext kann per Download aufgerufen werden:

Antrag_Mittagsbetreuung_f.pdf
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Doppelte Buchführung anstelle von Kameralistik?

ÜB beantragt Erfahrungsbericht

 

Bayerische Kommunen haben seit 2007 die Wahl zwischen einer Haushaltsführung nach kameralen oder doppischen Grundsätzen. Mit Doppik ("Doppelte Buchführung in Konten") ist eine Finanzbuchhaltung wie in fast jedem Unternehmen der Privatwirtschaft gemeint.

 

Im Freistaat haben bereits um die Jahrtausendwende sogenannte Pilot-Kommunen auf doppelte Buchführung umgestellt.

Beispiele in der näheren Umgebung von Dachau sind Hallbergmoos, Königsbrunn und der Landkreis Ebersberg.

 

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) hat dazu jetzt einen Erfahrungsbericht im Stadtrat beantragt.

Die ÜB-Fraktion sieht in einem möglichen Wechsel von einem zahlungsorientierten zu einem ressourcenorientierten Haushalts- und Rechnungswesen ganz überwiegend Chancen.

 

ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder erhofft sich dadurch insbesondere bei dem großen städtischen Immobilienvermögen mehr Transparenz: „Interessant ist, ob der nutzungsbedingte Werteverzehr durch laufende Investitionen aufgefangen werden kann.

So kann ein möglicher Investitions-Stau bereits frühzeitig erkannt werden. Bei diesem Thema geht es auch um finanzielle Nachhaltigkeit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Peter Gampenrieder

Der vollständige Antrag steht hier als Download zur Verfügung:

Antrag_Doppik.pdf
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Ehrenabend und Interview mit Herrn Hartmut Baugärtner

Am 28.01.19 veranstaltete die ÜB Dachau e.V. im Zieglerbräu ihren traditionellen „Ehrenabend“.
An diesem Abend wurden Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

v.l.n.r.
vordere Reihe: Wolfgang Kaiser, Renate Rösch (2. Vorsitzende) und Daniela-Drexl-Schegg (alle mit der bronzenen Vereinsnadel für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt), Jürgen Schleich

mittlere Reihe: Maria Kaltner (silberne Vereinsnadel für 20jährige Vereinszugehörigkeit), Gisbert Speth (10 Jahre)

hintere Reihe: Sebastian Rösch (Schriftführer) und Dieter Holder (Kassier).

 

 

 

Herr Hartmut Baumgärtner (Schwerbehindertenbeautragter des Landkreises Dachau, sowie der Stadt Dachau) und der 1. Vorsitzende  Jürgen Schleich

 

 

 

 

Im Anschluss konnte der 1. Vorsitzende Jürgen Schleich Herrn Hartmut Baumgärtner (Schwerbehindertenbeauftragter des Landkreises Dachau, sowie der Stadt Dachau) zu einem Interview begrüßen.

 

Thema des Interviews waren die Aufgaben von Herrn Hartmut Baumgärtner und die Schwierigkeiten daraus.

Hauptpunkte waren die schlechte Bezahlung der Pflegeberufe, die nur teilweise sinnvolle Zuteilung von Zuschüssen des Bundes und des Landes.

 

Obwohl der Landkreis Dachau wächst, werden an den vorhandenen Schulen nur selten Inklusionsklassen (behinderte und nicht behinderte Kinder in einer Klasse) angeboten. Gründe sind nicht vorhandene, ausgebildete Lehrkräfte, sowie nicht immer barrierefreie Schulgebäude.

 

Unter den Zuhörern befand sich auch Herr Anton Hassmann (Kreisvorsitzender des VdK). Herr Hartmut Baumgärtner und Herr Anton Hassmann stellten sich danach den Fragen der Mitglieder.

Kron-Maus-Kulturpreis 2019

Es war ein schwierige Entscheidung, aber in einer gemeinsamen Sitzung der Fraktion und des Vereinvorstandes konnte man sich auf einen würdigen Preisträger einigen.

 

Kron-Maus-Kulturpreis-Träger 2019 ist der Theaterverein "D´Etzahausa Theatara".

 

Seit 1990 würdigt die ÜB alljährlich das ehrenamtliche Engagement von Kulturschaffenden aus dem Dachauer Stadtgebiet.

Der Name des Preises geht auf das langjährige ÜB-Mitglied und Stadträtin Margarete Kron, genannt "Zauner Maus", zurück.

 

Die wichtigsten Gründe für die Vergabe des Kulturpreises an den Theaterverein sind: „Neben dem langjährigen kulturellen Engagement möchten wir auch die von dem Verein maßgeblich geschaffene feste Verbindung von „Alteingesessenen“ und „Zuagroastn“ in Etzenhausen auszeichnen."

 

Die ersten Auftritte fanden in der Maschinenhalle von Hans Eberl, dem "Reindlbauer" statt. Seit einigen Jahren treten die "D´Etzahausa Theatara" im Sommer bei der Familie Burgmeier im Salettl im Garten auf.

 

Für beide Vereine ist 2019 ein besonderes Jahr:
Während der Theaterverein sein 30jähriges Wiegenfest begeht, darf die ÜB Dachau ihr 60jähriges Jubiläum feiern.

 

Die offizielle Preisverleihung findet am 15.05.19 im Foyer des Rathauses statt.

 

Der Theaterverein, wie auch die ÜB Dachau freuen sich auf ein schwungvolles Jubeljahr 2019!

 

Wer näheres über den Kron-Maus-Preisträger 2019 erfahren möchte, kann sich über folgenden Link informieren:

https://www.etzahausa-theatara.de/

Verbesserung bei Notfallsituationen am Dachauer Bahnhof

Viele Dachauer Bürger nutzen den Bahnhofsbereich täglich.

 

Wir sind der Ansicht, dass sowohl eine Notrufsäule als auch ein Defibrillator auf den Bahnsteigen sinnvolle Ergänzungen der Sicherheitsausstattung
wären.

Beide Einrichtungen können Leben retten und steigern auch das Sicherheitsgefühl der Nutzer.

 

Die Stadtratsfraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister Hartmann gestellt.

 

Das ist momentan der "Ist"-Zustand am Dachauer Bahnhof:

 

Ein Kartentelefon mit Notruf-Funktion an einem Randbereich in der Unterführung.

 

Das wäre der gewünschte "Soll"-Zustand:

 

Eine bzw. mehrere kombinierte Notrufsäulen, die bereits erfolg-reich in bzw. an Münchner Bahnhöfen stehen.

Der vollständige Antrag kann hier durch Download geöffnet und gelesen werden:

Antrag_Notruf_Bahnhof.pdf
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Gelungener Neujahrempfang

Neujahrsempfang der ÜB im Jubiläumsjahr

 

Missio-Präsident Wolfgang Huber zu Gast

 

Mit Monsignore Wolfgang Huber konnte die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) einen hochkarätigen Gast zu ihrem traditionellen Neujahrempfang begrüßen.

 

Der Vorsitzende Jürgen Schleich bedankte sich im Namen des ÜB-Vorstands, dass der „Bayer und Kosmopolit“ den Weg nach Dachau zum Auftakt der Feierlichkeiten des 60-jährigen Jubiläums der ÜB fand.

 

Monsignore Wolfgang Huber ist neben seinen Aufgaben als Domkapitular auch Präsident von Missio München, dem internationalen katholischen Missionswerk in Bayern.

In seinem Impulsvortrag stellte er in dem vollbesetzen Mitterndorfer Pfarrheim gleichzeitig das aktuelle Missio-Motto vor: „Gott sei Dank vor Ort“. Missio München setzt sich in Afrika, Asien und Ozeanien dafür ein, dass die Menschen ein Leben in Würde und Eigenverantwortung führen können.

 

Für alle anwesenden Mitglieder war dies ein kurzweiliger, aber informativer Beitrag.

Die älteren Mitglieder konnten sich im Zuge des Empfangs durch regen Informationsaustausch mit den Stadträten auf den neuesten Stand der politischen Arbeit bringen.

 

Der Neujahrsempfang war ein guter Start in das Jubiläumsjahr.

Sollte ein Alkoholverbot für das Gelände des Bahnhofes Dachau eingeführt werden?

 

Die Stadtratsfraktion hat an Herrn OB Florian Hartmann eine offizielle Anfrage über die Möglichkeit der Einführung eines Alkoholverbotes gestellt.

 

Genaueres kann aus der Anfrage im Anhang entnommen werden.

Anfrage_Alkoholverbot.pdf
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