Aktuelles

60 Jahre Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau

Pünktlich zum Jubiläum wurde die Vereinsgeschichte aktualisiert

 

Die ÜB feiert am

16. November diesen Jahres ihr 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde die Vereinsgeschichte aktualisiert. Für den kommunalpolitischen Verein ist es ein großes Glück, dass der ÜB-Ehrenvorsitzende Hermann Windele seit seinem Eintritt in den Achtzigerjahren so ziemlich alles gesammelt hat, was mit der ÜB und ihren Vorläufern zu tun hat.

 

Nach den Recherchen Windeles reichen die Wurzeln der heutigen ÜB sogar zurück bis in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Aus der Zerstrittenheit der Dachauer Gemeinderäte ab 1925 heraus bildete sich eine eigene Fraktion, die von den bürgerlichen Kreisen sehr gefördert wurde. Sie nannte sich „Gemeindewohl“.

 

Die Gründung der heutigen Überparteilichen Bürgergemeinschaft erfolgte im November 1959 im Hinblick auf die Kommunalwahlen im März 1960. Vorausgegangen war 1956 die Bildung der „Dritten Fraktion“ im Dachauer Stadtrat mit dem Ziel, mehr politischen Einfluss zu gewinnen und auch einer Zersplitterung der Mitte vorzubeugen. Beim ersten Antreten unter dem einheitlichen Namen ÜB konnten drei Stadtratsmandate gewonnen werden.

 

Sechs Jahre später nominierte die ÜB gemeinsam mit der CSU den parteilosen Regierungsrat Dr. Lorenz Reitmeier als Bürgermeisterkandidaten. Er setzte sich mit knappem Vorsprung gegen den Amtsinhaber Xaver Böck von der SPD durch. Die ÜB konnte sich bei der Stadtratswahl 1966 auf vier Mandate steigern.

 

1992 erfolgte die Umwandlung in den eingetragenen Verein „Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau e.V.“ Bei den Kommunalwahlen 1996 konnte Dr. Lorenz Reitmeier nach 30 Jahren im Amt wegen der Altersgrenze nicht mehr kandidieren. Es setzte sich mit Kurt Piller der Oberbürgermeisterkandidat der ÜB gegen seine Mitbewerber durch. Die Zahl der ÜB-Stadtratsmandate steigerte sich sprunghaft auf acht. Bei der Nachwahl zur Stadtratswahl 2002 konnten sogar neun der 40 Mandate errungen werden. 2008 erreichte die ÜB sechs, 2014 vier Mandate.

 

Der Verein betätigt sich neben seiner politischen Arbeit auch im kulturellen Leben Dachaus. So wird seit 1990 der Kron-Maus-Kulturpreis jährlich in feierlichem Rahmen verliehen. Zudem hat die ÜB heuer die lange brach liegende Tradition des Dachauer Volksfestschießens wiederaufleben lassen.

 

Für ihr kommunalpolitisches Engagement wurden zuletzt die langjährigen ÜB-Stadträte Hermann Windele 2015 mit dem Goldenen Ehrenring sowie Dr. Heinrich Lehn 2017 und Heidemare Fitzthum 2019 mit der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Dachau ausgezeichnet.

Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen?

Fraktionsvorsitzender Rainer Rösch
Fraktionsvorsitzender Rainer Rösch

Die ÜB stellt Anfrage an Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann

 

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) sorgt sich schon länger um die Wirksamkeit der städtischen Wirtschaftsförderung.

Um die für die Stadt Dachau so wichtigen Gewerbesteuereinnahmen nachhaltig steigern zu können, wünscht sich die ÜB sowohl operativ als auch konzeptionell mehr Zugkraft bei den Arbeitsergebnis-sen.

 

Der ÜB-Fraktionsvorsitzende Rainer Rösch drängt im Tagesgeschäft auf einen viel engeren Draht zu den Unternehmen und eine aktivere Ansprache potenzieller Interessenten für Gewerbeflächen.

Die in den Tätigkeitsberichten der Wirtschaftsförderung enthaltenen Aktivitäten erscheinen ihm zu wenig und auch zu oberflächlich. Zudem möchte Rösch die Wirtschaftsförderung in die Pflicht nehmen, dem Stadtrat konzeptionelle Vorschläge zur Weiterentwicklung des Gewerbestandorts Dachau zu machen.

Das Thema Wirtschaftsförderung sehen die Verantwortlichen der ÜB schon länger kritisch. Dazu Rainer Rösch: „Wir halten das Thema Gewerbesteuer für gestaltbar – wenn man frühzeitig damit anfängt und es auch wirklich möchte.

Egal ob der Dachauer Oberbürgermeister von der CSU oder der SPD kam, in diesem Punkt war immer Luft nach oben. Für mich gehört die Wirtschaftsförderung inhaltlich und organisatorisch zur Chefsache gemacht!"

 

Unsere Anfrage in vollem Wortlaut finden Sie hier:

Anfrage wg. Wirtschaftsförderung.pdf
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Ein engagiertes Team für Dr. Peter Gampenrieder

Die Stadtratsliste der ÜB ist jünger und auch weiblicher geworden.

 Unser Bild vom 21.10.2019 zeigt alle anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten um Oberbürgermeister-Kandidat Dr. Peter Gampenrieder.
Unser Bild vom 21.10.2019 zeigt alle anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten um Oberbürgermeister-Kandidat Dr. Peter Gampenrieder.
Am 21. Oktober 2019 hat die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) ihre Stadtratsliste im Altstadthotel Zieglerbräu aufgestellt. Die parteifreie Gruppierung, die seit 60 Jahren ununterbrochen im Dachauer Stadtrat vertreten ist, präsentierte einen kompletten Wahlvorschlag mit 40 Kandidatinnen und Kandidaten aus der Mitte der Dachauer Bürgerschaft.
 
27 stimmberechtigte Mitglieder und viele Gäste hatten sich in der voll besetzten Ratsstube zur Nominierungsversammlung eingefunden.
Zum Versammlungsleiter wurde Markus Kandler bestellt. Dieser machte, bevor es an die Formalien ging, die Bedeutung der Nominierung deutlich:
"Dr. Peter Gampenrieder hat gute Chancen, Dachaus nächster Oberbürgermeister zu werden. Heute stellen wir ein engagiertes Team für ihn zusammen, das die Basis für eine starke ÜB-Fraktion im nächsten Dachauer Stadtrat darstellt."
 
Finanzfachmann Peter Gampenrieder, der bereits Ende Juni einstimmig zum Oberbürgermeister-Kandidaten der Überparteilichen nominiert wurde, führt die Stadtratsliste der Überparteilichen auf Platz 1 an. Ihm folgen der ÜB-Fraktionsvorsitzende Rainer Rösch (Platz 2) und Stadträtin Ingrid Sedlbauer (Platz 3). Mit dem neuen ÜB-Vereinsvorsitzenden Jürgen Schleich und Stadtrat Franz Vieregg wurden zwei weitere bekannte Dachauer Persönlichkeiten auf die Plätze 4 und 5 gewählt.
 
Ebenso aussichtsreiche Plätze erhielten der ehemalige Stadtrat und Steuerberater Wolfgang Kaiser (Platz 6), Verwaltungsamtsrat Alexander Erdmann (Platz 7), Heilpraktikerin Maria Kaltner (Platz 8) sowie Rechtsbeistand Dieter Holder (Platz 11). Mit dem Ergotherapeuten Martin Lehn (Platz 9) und Bankbetriebswirt Sebastian Rösch (Platz 10) wählten die Mitglieder der ÜB weitere neue Gesichter unter die ersten elf.
 
Das Ziel der Überparteilichen wurde erreicht, die Stadtratsliste neben den Kriterien Sachkunde, Engagement und Unabhängigkeit jünger und auch weiblicher aufzustellen. So bewerben sich 16 Überparteiliche am 15. März 2020 erstmals für ein Stadtratsmandat und es gibt insgesamt 14 Kandidatinnen.
 
Stolz ist die ÜB auf fünf Kandidatinnen und Kandidaten unter 23 Jahren, darunter der ehemalige Jugendrat Steffen Kittelberger und Erstwähler Leonhard Wittmann. Bei den Bewerberinnen kandidieren Katharina Schwarz, Angela Schäffler, Rosemarie Mayer, Katrin Adler sowie die beiden Steuerberaterinnen Simone Heggmair und Eva Holder erstmals für den Dachauer Stadtrat. Mit der Innungsobermeisterin Nicole Schön, dem ehemaligen Stadtrat Peter Denk und Thomas Obeser sind auch die Bäcker wieder traditionell stark bei der ÜB vertreten. 
 
Alle vom Vereinsvorstand vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Oberbürgermeister-Kandidat Dr. Peter Gampenrieder und der ÜB-Vorsitzende Jürgen Schleich freuen sich über die große Geschlossenheit bei den Überparteilichen.
Dazu Peter Gampenrieder: "Ich bin sehr stolz auf diese Stadtratsliste! Mit Euch im Rücken kann ich viel für Dachau bewegen."

Dachaus schönste Schultüte 2019

Preise für schönste Schultüte übergeben

 

Die Gewinner der 16. Schultütenaktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) stehen fest. Die Siegerschultüte von Felix Freudenberg hat seinen Zwerghasen Peter als Motiv. Den zweiten Platz gewann Leonie Safar mit ihrer Katzenschultüte. Felix Landes erhielt mit seiner Schultüte, die ein Rennauto zeigt, den dritten Platz. Martin Lehn als Vorsitzender der Jury verlieh mit großer Freude die drei Gutscheine für einen Einkauf bei Spielwaren Schmidt. Er war ebenso wie die Jürgen Schleich, Renate Rösch und Dr. Peter Gampenrieder von den mit viel Liebe selbst gebastelten Schultüten beeindruckt.

Offener Brief der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau an Landrat

Der Artikel in den Dachauer Nachrichten zeigt, dass es wohl herausfordernd werden wird, wieder einen kinderärztlichen Notdienst oder auch eine Station für Kinderheilkunde vor Ort einzurichten. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit in der Zusammenarbeit mit der Gesundeitsregion plus. Die ÜB bleibt für Sie am Ball!

https://www.merkur.de/…/ueb-will-kinderabteilung-an-dachaue…

 

Hier ein der Bericht der Süddeutschen Zeitung über unseren offenen Brief an den Landrat Stefan Löwl.

https://www.sueddeutsche.de/…/am-dachauer-klinikum-ueb-ford…

Helios-Amper-Kliniken ©Dachauer Nachrichten
Helios-Amper-Kliniken ©Dachauer Nachrichten
Dachauer Notaufnahme künftig auch für Kinder?
ÜB schreibt offenen Brief an Landrat Löwl
Die Stadträte der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) halten die jetzt von der Kassen-ärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) gefundene Lösung, den kinderärztlichen Notdienst nach München zu verlegen, für nicht sachgerecht.
Dazu der Fraktionsvorsitzende Rainer Rösch: "Eine Große Kreisstadt mit fast 50.000 Einwohnern und ein Landkreis mit mehr als dreimal so vielen Einwohnern brauchen eine bessere Lösung – insbesondere angesichts der Tatsache, dass wir auch nach der Privatisierung unserer ehemaligen Kreiskliniken noch immer einen besonderen vertraglichen Einfluss auf das Helios Amper Klinikum haben."
Vor diesem Hintergrund bitten die vier überparteilichen Stadträte Landrat Stefan Löwl in einem offenen Brief, die Interessen des Landkreises als Anteilseigner in dieser Angelegenheit geltend zu machen.
Dazu Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder: "Wir treten dafür ein, dass die Klinikleitung ernsthaft prüft, inwieweit in der Notaufnahme künftig auch Kinder fachgerecht behandelt werden können. Schließlich gibt es auch eine Geburtenstation in der Klinik."
Den Überparteilichen ist bewusst, dass dieser Schritt die Gründung einer Abteilung für Kinderheilkunde mit entsprechenden Fachärzten nach sich ziehen würde. Dazu Peter Gampenrieder: "Aus unserer Sicht gilt es jenseits von kaufmännischen Aspekten insbesondere für eine vollumfängliche Versorgung der wachsenden Bevölkerung in der Stadt Dachau und dem Landkreis zu sorgen."
Unseren offenen Brief an Landrat Stefan Löwl finden Sie hier:
Offener_Brief_Dachauer_Notaufnahme_künft
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Die ÜB fragt nach: Tempo 30 auf dem vorderen Teil der Hermann-Stockmann-Straße?

Auf der Hermann-Stockmann-Straße ist zwischen dem Beginn an der Münchner Straße und Kreuzung an der Eduard-Ziegler-Straße viel los: Wechselseitig parkende Autos, Einmündungen mit schlechter Sicht und kein Schutzstreifen für Fahrradfahrer.

Zudem queren viele Kinder die Straße, um zu den Schulen und den Sportstätten zu kommen.

 

Die ÜB-Stadträte Rainer Rösch und Franz Xaver Vieregg haben eine Anfrage an die Stadt Dachau gestellt: Wäre es aus Sicht der Verwaltung rechtlich möglich und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auch zielführend, auf dem genannten vorderen Straßenabschnitt Tempo 30 einzuführen?

Die Überparteilichen sind sich sicher, dass Tempo 30 kurzfristig helfen würde, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, ohne dass der Verkehrsfluss in der Praxis spürbar leiden würde.

Unsere Anfrage können Sie hier herunterladen:

Anfrage_Herm_Stockm_Str_f.pdf
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Älter werden in Dachau

ÜB für betreutes Wohnen auf dem MD-Gelände

v.l.n.r. OB-Kandidat Dr. Peter Gampenrieder, Siglinde Lebich Geschäftsführerin "Älter werden in Eching e.V." und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich
v.l.n.r. OB-Kandidat Dr. Peter Gampenrieder, Siglinde Lebich Geschäftsführerin "Älter werden in Eching e.V." und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich
ÜB für betreutes Wohnen auf dem MD-Gelände
Grundsatzentscheidung beantragt

 

 

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) möchte, dass auf dem ehemaligen MD-Gelände betreutes Wohnen entsteht. Dazu soll in einer Art Grundsatzentscheidung im städtebaulichen Vertrag mit ISARIA auch diese besondere Wohnform festgeschrieben werden. Rainer Rösch und Dr. Peter Gampenrieder sehen die Entwicklung des ehemaligen MD-Geländes als große Chance, damit die Stadt Dachau ihren Bürgerinnen und Bürgern dort zukünftig auch eine Infrastruktur für betreutes Wohnen zur Verfügung stellen kann.

 

 

Gemäß dem Leitgedanken der sogenannten "Dachauer Grundsätze der Baulandentwicklung" sehen die Überparteilichen die Schwerpunkte der sozialgerechten Bodennutzung unverändert im sozialem Wohnungsbau und dem Einheimischem-Modell. Der konkrete Anteil von betreutem Wohnen an der Gesamtsumme von 30% des neu geschaffenen Wohnbaurechts soll erst dann festgelegt werden, wenn Gespräche mit möglichen Betreibern von betreutem Wohnen zu belastbaren Ergebnissen geführt haben.

 

 

Die ÜB-Fraktion weist in ihrem Antrag ausdrücklich darauf hin, dass nicht angedacht ist, dass die Stadt Dachau künftig etwa Betreuungsdienstleistungen im Bereich des betreuten Wohnens erbringen soll. Dazu Dr. Peter Gampenrieder: „Das ist Sache von erfahrenen Dienstleistern in der Rolle als langfristige Partner. Wir sehen die Stadt bzw. die Stadtbau nur in der Rolle als Eigentümerin, um den für diese Wohnform benötigten Wohnraum überhaupt zu bezahlbaren Konditionen zur Verfügung stellen zu können.“

 

 

Derzeit genauso offen wie der Anteil des betreuten Wohnens an der gesamten Umlegung ist die mögliche Ausgestaltung des Betriebsmodells. Hier reicht die große Bandbreite von spezifischen Wohnungen, bei denen die Bewohner alle Dienstleistungen selbst organisieren müssen, bis hin zu einem Betreiber, der alles aus einer Hand anbietet.
Unseren vollständigen Antrag finden Sie hier:

 

Antrag_betreutes_Wohnen.pdf
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Klimaschutz geht alle an - als (Stadt-)Verwaltung vorangehen...

Klimaschutz geht alle an

 

Die Überparteiliche Bürger-gemeinschaft Dachau besteht nunmehr seit fast 60 Jahren als freie Wähler-vereiningung und hat in dieser Zeit nicht nur das politische Leben der Stadt Dachau geprägt.

Wir möchten auch nachfolgen-den Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen und vertreten daher die Auffassung, das Klimaschutz alle angeht.

Aus unserer Sicht sollten die Kommunen, mit der bestehenden Vorbild- und Multiplikatorfunktion vor Ort, in ihrem täglichen Handeln ein Zeichen setzen. Neben den zu erwartenden zahlreichen Initiativen vom Bund und dem Freistaat Bayern bieten auch bereits kleinere lokale Maßnahmen im Alltagsgeschäft der Verwaltung und Eigenbetriebe die Chance zu einer Bewusstseinsveränderung und einem positiven Beitrag zum nachhaltigen Handeln. Mit unserem Antrag an die Stadtverwaltung möchten wir anregen, dass jede städtische Einheit und jeder Mitarbeiternde motiviert wird, die Arbeitsabläufe kritisch zu überdenken und konkrete Vorschläge zum besseren Klimaschutz einzubringen. 

Die Süddeutsche Zeitung hat in ihrem Artikel "Dachau reagiert auf die Klimaschutzdebatte" auch über unseren Antrag an die Stadtverwaltung berichtet.

Antrag_Klimaschutz.pdf
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Älter werden und betreutes Wohnen vor Ort – eine kommunale Aufgabe?

Älter werden und betreutes Wohnen vor Ort – eine kommunale Aufgabe?

 

Kommunalpolitischer Informationsabend der ÜB am 30. September 2019

 

Der nächste kommunalpolitische Informationsabend der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (ÜB) widmet sich dem Thema „Älter werden und betreutes Wohnen vor Ort – eine kommunale Aufgabe?“

 

Die ÜB hat sich für Montag, 30. September 2019, ein Thema herausgesucht, das im Grenzbereich zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft liegt.

 

Mit Siglinde Lebich, Geschäftsleiterin des Vereins Älter werden in Eching e.V., konnte eine ausgewiesene Expertin für die Diskussionsrunde gewonnen werden. Sie stellt sich zusammen mit Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder den Fragen des ÜB-Vorsitzenden Jürgen Schleich. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Altstadthotel Zieglerbräu (Ratsstube).

 

Ziel des kommunalpolitischen Informationsabends ist, einen Einblick in das Prinzip des Alten Service Zentrum – Mehr Generationen Haus in Eching zu geben und über entsprechende Möglichkeiten für die Stadt Dachau zu diskutieren. Das ehemalige MD-Gelände würde nach Ansicht der ÜB die Chance bieten, eine solche besondere Wohnform in Dachau zu schaffen.“

 

"Just a little kiss - oder mehr Sicherheit für Fußgänger hinter dem Bahnhof"

Der Bereich an der östlichen Seite des Bahnhofs entlang der Oberen Moosschwaigstraße ist derzeit für Fußgänger aus unserer Sicht ein potenzieller Gefahrenpunkt. Insbesondere zu Schulbeginn bzw. -ende sowie zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr ist dieser Bereich sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer unübersichtlich und damit auch schwer einschätzbar.

 

 

Wir können uns vorstellen, dass sich durch zwei „echte“ Fußgängerüberwege der Autoverkehr verlangsamen lässt. In Kombination mit einer deutlicheren Kennzeichnung von Zonen mit eingeschränktem und absolutem Halteverbot könnte sich die Verkehrssicherheit an dieser vielfrequentierten Stelle kostengünstig und schnell erhöhen. Deshalb haben wir bei der Stadtverwaltung eine kurzfristige Umsetzung von schlichten, jedoch aus unserer Sicht wirksamen, Maßnahmen beantragt.

 

Den vollständigen Antrag können Sie hier herunterladen:

Antrag_Ostseite_Bahnhof.pdf
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v.l.n.r. . 2. Vorsitzende Renate Rösch, Geburtstagskind Hans Hörl und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich
v.l.n.r. . 2. Vorsitzende Renate Rösch, Geburtstagskind Hans Hörl und Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag, den 09.07.19, feierte unser langjähriges Mitglied Hans Hörl seinen 80. Geburtstag.
Die Vorstandschaft der ÜB Dachau, vertreten durch Frau Renate Rösch und Herrn Jürgen Schleich überbrachten dem Jubilar die besten Glückwunsche.

Wir wünschen ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

Was passiert mit der Isaria? - ÜB beantragt Schaffung von Transparenz

 

Die Stadt Dachau wird durch einen möglichen Börsengang oder Verkauf der ISARIA vermutlich unter hohen Druck geraten, um auf dem 17ha großen Gelände der ehemaligen Papierfabrik unterhalb der Altstadt schnellstmöglich umfassendes Baurecht zu schaffen.

 

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürger-gemeinschaft Dachau (ÜB) hat sich daher mit einem Bündel an Fragen zu ISARIA an Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt. Hintergrund ist ein Presse-bericht, wonach die Wohnungsbaugesellschaft ISARIA im Herbst diesen Jahres entweder verkauft oder an die Börse gebracht werden soll. Aktueller Eigentümer von ISARIA ist die US-Investmentgesellschaft Lone Star, die ihre Mehrheitsbeteiligung über diverse Zwischengesellschaften hält.

 

Gleichzeitig wird in dem Bericht für das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen MD-Papierfabrik in Dachau von einem „Verkaufsvolumen“ von 669 Millionen Euro für 1.032 geplante Einheiten gesprochen. Abzüglich eines im Vorjahr publizierten Investitionsvolumens von über 500 Millionen Euro würde sich ein Planungs-/Realisierungsgewinn für das Projekt ergeben, der mutmaßlich im dreistelligen Millionenbereich liegen könnte.

 

Aus Sicht von Rainer Rösch und Dr. Peter Gampenrieder ist relevant, dass bei einem möglichen (Gesamt-)Verkauf von ISARIA am Kapitalmarkt für künftige Planungs-/Realisierungsgewinne bereits heute bezahlt werden könnte, ohne dass es im Fall von Dachau dafür aktuell Baurecht gäbe.

Es ist nach Ansicht der Überparteilichen zu befürchten, dass der Druck auf die Stadt Dachau steigen könnte, möglichst schnell und möglichst viel Baurecht zu schaffen.

 

Vor diesem Hintergrund sehen die beiden ÜB-Stadträte die Schaffung von Transparenz als zielführend im Sinne von vertrauensbildend an. Schließlich ist angedacht, dass ein Unternehmen aus dem ISARIA-Konzern Vertragspartner für einen bedeutenden städtebaulichen Vertrag werden soll. Unseren vollständigen Antrag können Sie herunterladen:

Antrag_ISARIA_MD_Gelände.pdf
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Sicherer ist besser....

Der Breslauer Platz stellt einen Knotenpunkt für viele Schulkinder in Dachau-Ost dar. Der Weg zur Grundschule Dachau-Ost, zur Dr. Josef Schwalber Realschule oder in der entgegengesetzten Richtung zum Josef-Effner-Gymnasium führt die Kinder und Jugendlichen an diese unübersichtliche Stelle, eine S-Kurve mit zwei Bushaltestellen, zwei Straßeneinmündungen und einer Parkplatzeinfahrt. Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft (ÜB) beantragt daher, dass die Stadtverwaltung aufzeigen möge, welche Möglichkeiten bestehen hier die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Eine denkbare und schnell umsetzbare Lösung würde aus ÜB-Sicht die Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 und die Einrichtung eines Fußgängerüberweges darstellen. ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder zeigt sich optimistisch, dass zeitnah, am Besten noch vor Beginn des nächsten Schuljahres umsetzbare Lösungen präsentiert und beschlossen werden können.

Antrag_Breslauer_Platz.pdf
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Radweg entlang der Lovis-Corinth-Straße?

Die aktuelle Situation ist für die Anwohner der Lovis-Corinth-Straße samt angrenzender Straßen in der verkehrsberuhigten Zone wenig befriedigend: viele Radfahrer nutzen den direkten Weg über die Lovis-Corinth-Straße und passieren sie oftmals mit zu hoher Geschwindigkeit (erlaubt ist Schrittge-schwindigkeit).
Dies kann zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und spielende Kinder führen.
Bisher eingeleitete Maßnahmen der Verwaltung, wie etwa das Anpflanzen von Sträuchern an der "Abkürzungs-Auffahrt" durch die Grünanlage zur Lovis-Corinth-Straße, erwiesen sich letztlich als wirkungslos. Sie sollten die Radfahrer scheinbar dazu ermuntern, den geteerten Weg entlang der Moosstraße und dann die Josef-Effner-Straße zu benutzen.
Da wir den Radverkehr als Alternative zum Binnenverkehr mit dem Auto fördern wollen, sehen wir eine Ertüchtigung des Trampelpfads zum Radweg als überlegenswerte Lösung für dieses Thema an, auch um die Rad-Verbindung zwischen Dachau und Karlsfeld zu verbessern (siehe Anlage).

Anfrage_Radweg_Lovis-Corinth-Str.pdf
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Aufstiegshilfe als Bindeglied zwischen unterer Innenstadt und Altstadt

Hier könnte eine mögliche Aufstiegshilfe ansetzen.
Hier könnte eine mögliche Aufstiegshilfe ansetzen.

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft hat einen Antrag zur Schaffung einer Verbindung zwischen unterer Innenstadt und der oberen Altstadt gestellt.

 

Die Stadt Dachau als neue Eigentümerin des Zieglerbräu-Anwesens lässt im Zuge der Planung von Umbaumaßnahmen im Gebäude für Bürozwecke parallel eine Vorstudie zu einer möglichen Aufstiegshilfe
erstellen, bei der folgende Fragen (auch als Grundlage für einen Bebauungsplan) thematisiert werden:

 

1.) Welche technische Lösung erscheint unter den gegebenen räumlichen Bedingungen als Aufstiegshilfe von der Volksfestwiese/Mühlbach in die Altstadt grundsätzlich realisierbar?  (z.B. Seilbahn, Schrägaufzug, "normaler" Aufzug mit Aussichtssteg, Fahrsteig, überdachte Rolltreppe, ...) Wir gehen davon aus, dass neben Barrierefreiheit auch Familien- und Seniorengeeignetheit selbstverständlich sind.

 

2.) Mit welchen Investitionen sind die technisch möglichen Varianten verbunden?

 

3.) Welche Variante stellt die aus Kosten-/Nutzengesichtspunkten beste Lösung dar?

 

4.) Wer erscheint aus organisatorischer, betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht ein geeigneter Betreiber zu sein? (Stadt selbst, Stadtwerke, ggf. externer Betreiber ...)

 

Die ÜB-Fraktion unterstützt die Schaffung einer Aufstiegshilfe im Zuge der Integration des Zieglerbräu in den bestehenden Rathauskomplex, da so die seit langem beklagte Zerrissenheit zwischen unterer Innenstadt und oberer Altstadt überwunden werden kann.

 

Uns ist daran gelegen, bereits frühzeitig einen konkreten Rahmen zu schaffen, damit die Planungen und die Umsetzung von Anfang an zielgerichtet verlaufen können.

Antrag_Aufstiegshilfe_f.pdf
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Oberbürgermeisterwahl 2020: Gampenrieder macht´s!

ÜB setzt auf Dr. Peter Gampenrieder

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) wird Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder ins Rennen um das Amt des Dachauer Oberbürgermeisters schicken.

Der Vereinsvorstand und die Stadtratsfraktion der ÜB haben damit eine personelle Richtungsentscheidung für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 getroffen. Die offizielle Nominierung von Peter Gampenrieder durch eine Mitgliederversammlung der ÜB soll noch bis zu den Sommerferien erfolgen.

Der 47-jährige Finanzfachmann ist seit 2014 Mitglied des Dachauer Stadtrats. Der gebürtige Dachauer und zweifache Familienvater hat sich in der Kommunalpolitik durch seine Bürgernähe und Kompetenz binnen kurzer Zeit ein hohes Ansehen erarbeiten können.
Eines seiner Ziele als Oberbürgermeister wird sein, künftig größere Haushalts- und Infrastruktur-Themen mit dem Landkreis „fair, aber auf Augenhöhe zu verhandeln“.

 

Zudem ist es Peter Gampenrieder ein Anliegen, das Dachauer Rathaus moderner und auch bürgerfreundlicher aufzustellen: „Ich möchte mehr Bürgernähe durch kurze und unkomplizierte Wege schaffen. Dafür braucht es Außenstellen des Bürgerbüros in den Stadtteilen und auch zeitgemäße Online- und Service-Angebote.“

 

ÜB-Fraktionsvorsitzender Rainer Rösch und ÜB-Vereinsvorsitzender Jürgen Schleich sind sich sicher, dass Peter Gampenrieder ein überzeugender Kandidat ist: „Wir freuen uns sehr über seine Bereitschaft zur Kandidatur und unterstützen ihn mit vollem Einsatz.“ Zudem räumen ihm seine Stadtratskollegen Ingrid Sedlbauer und Franz Vieregg „gute Chancen ein, der nächste Dachauer Oberbürgermeister zu werden.“

 

Die ÜB wird die kommenden Wochen nutzen, um aus dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Grundsatzprogramm ein Wahlprogramm zu erarbeiten. Das Kernthema wird der Umgang mit den Folgen des Wachstums der Stadt und auch des Landkreises Dachau in den letzten zwei Jahrzehnten sein. Bezahlbarer Wohnraum, bedarfsgerechte Kinderbetreuung, Neubau von Sportstätten und wirksame Maßnahmen gegen die immer größere Verkehrsbelastung sind nur einige Stichworte, die jetzt von der ÜB detailliert ausgearbeitet werden.

 

Eines zeichnet sich bereits heute ab: Die traditionell sachkundige Stadtratsliste der ÜB für 2020 wird sich sowohl aus erfahrenen und bekannten als auch aus neuen Gesichtern zusammensetzen. Dazu Peter Gampenrieder: „Von 18 bis 80 Jahren: Mein Team wird breit aufgestellt sein und dementsprechend auch in der nächsten Stadtratsperiode die Dachauer Kommunalpolitik bereichern."

 

Persönliche Hintergrundinformationen zu Peter Gampenrieder:

Dr. Peter Gampenrieder wurde 1972 in Dachau geboren. Nach dem Abitur am Ignaz-Taschner-Gymnasium im Sommer 1991 absolvierte er seinen Zivildienst bei der Dachauer Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt. Auf ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) folgten drei Jahre erste Berufspraxis in der Energiewirtschaft.

2001 kehrte er an das Seminar für Rechnungswesen und Prüfung der LMU zurück. Dort verfasste er während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrtätigkeit seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Unternehmensbewertung.

Seit 2004 ist Peter Gampenrieder in der Versicherungswirtschaft tätig, aktuell als Leiter einer Unternehmenseinheit, die hauptsächlich die Erstellung von Jahresabschlüssen verantwortet.

In der ÜB ist Peter Gampenrieder bereits seit 2002 aktives Mitglied. Nach elf Jahren Tätigkeit im Vereinsvorstand wurde er 2014 in den Dachauer Stadtrat gewählt. Dort vertritt er die Überparteilichen im Werkausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Zudem ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der ÜB.

Ehrenamtlich bringt Peter Gampenrieder seine Erfahrungen im Finanzausschuss und im Vereinsrat des ASV Dachau ein. Er ist außerdem Mitglied beim Schwimmverein Dachau 1925, den Freunden alter Fahrzeuge Dachau sowie beim VdK.

 

Peter Gampenrieder ist verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 6 und 9 Jahren. Jenseits der Kommunalpolitik interessiert er sich für Zeitgeschichte und Fahrzeuge aus den 70er- und 80er-Jahren.