Geschichte der ÜB

Die Gründung der ÜB erfolgte 1959 im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Jahr 1960. Vorausgegangen war die Bildung der „Dritten Fraktion“ im Dachauer Stadtrat nach der Wahl 1956, die zum Ziel hatte, mehr politischen Einfluss zu gewinnen und einer Zersplitterung der Mitte vorzubeugen. Beim ersten Antreten unter dem Namen ÜB konnten 1960 drei Stadtratsmandate gewonnen werden.

Bei den Wahlen 1966 unterstützte man gemeinsam mit der CSU den parteilosen Bürgermeisterkandidaten Lorenz Reitmeier, der sich mit knappem Vorsprung gegen den Amtsinhaber Xaver Böck (SPD) durchsetzen konnte. Die ÜB konnte sich bei der Stadtratswahl auf vier Mandate steigern. In den folgenden Perioden stabilisierte sich die Anzahl bei drei Mandaten.

1992 erfolgte die Umwandlung in einen eingetragenen Verein. Bei der Kommunalwahl 1996 – Lorenz Reitmeier kandidierte wegen des Erreichens der Altersgrenze nicht mehr – konnte sich der OB-Kandidat der ÜB, Kurt Piller, gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Zahl der ÜB-Stadtratsmandate steigerte sich sprunghaft auf acht. Bei der Nachwahl zur Stadtratswahl 2002 konnten sogar neun der 40 Mandate errungen werden. 2008 erreichte die ÜB sechs, 2014 vier Mandate.

Geschichte der ÜB Dachau e. V.
Druckversion_GeschichteUEB_300514.pdf
Adobe Acrobat Dokument 33.7 KB