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Antrag zur Einrichtung eines zentralen Anliegensmanagement

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft möchte, das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger offen und nachvollziehbar geklärt werden.


Hierzu beantragt die ÜB die Einrichtung eines zentralen Feedbackmanagements mit einem elektronischen Ticketsystem zu prüfen.


Hintergrund unseres Antrages ist die in den Bürgerversammlungen 2019 wahrgenommene Unzufriedenheit über die verzögerte oder teilweise nicht erfolgte Reaktion der Stadtverwaltung auf Anfragen und Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner.

Mit der Schaffung eines zentralen Systems zur Prüfung der Qualität der Beantwortung von Bürgeranfragen sind aus Sicht der ÜB auch für die Stadtverwaltung positive Effekte zu erwarten. Mit der Einrichtung eines "E-Ticketsystem" können Abläufe im Feedbackmanagement der Stadtverwaltung optimiert und für die Einwohner transparenter gemacht werden. Mit einer zentralen Erfassung, der nachvollziehbaren Weiterleitung und Bearbeitung der Anliegen weiß der Bürger, der für sein geäußertes Anliegen eine individuelle Ticketnummer erhält, aber auch die Verwaltung zu jeden Zeitpunkt in welchem Bereich das Anliegen aktuell in Bearbeitung ist.


Durch eine systematische Erfassung der Anliegen und deren Inhalte ist zu erwarten, dass diese in einer gleichbleibenden hohen Qualität und Transparenz beantwortet werden können.

OB-Bürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder erwartet, dass durch die Einführung eines zentralen Systems zur Erfassung, Bearbeitung und Beantwortung von Anliegen und Beschwerden, die Zufriedenheit mit der Arbeit der Stadtverwaltung gesteigert werden kann, da hierdurch für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar gezeigt wird, dass sich mit dem geäußerten Anliegen kompetent auseinandergesetzt wird.

Anliegensmanagement
Antrag_Ticketsystem.pdf
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80. Geburtstag von ÜB-Stadtrat Franz Vieregg

v.l.n.r.  Ingrid Sedlbauer, Peter Denk, Renate und Rainer Rösch, Franz Vieregg, Jürgen Schleich und  Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder
v.l.n.r. Ingrid Sedlbauer, Peter Denk, Renate und Rainer Rösch, Franz Vieregg, Jürgen Schleich und Oberbürgermeisterkandidat Dr. Peter Gampenrieder

Am 17.04.2019 feierte ÜB-Stadtrat Franz Vieregg seinen 80. Geburtstag mit der Familie, Freunden und Weggefährten.

Da ließen es sich seine Fraktionskollegen Ingrid Sedlbauer, Rainer Rösch und

Dr. Peter Gampenrieder sowie die Vereinsvorstände Jürgen Schleich und Renate Rösch natürlich nicht nehmen, dem Jubilar persönlich zu gratulieren und ihm ein Geschenk zu übereichen.

Als Überraschungsgast ist auch Franz Viereggs langjähriger Fraktionskollege Peter Denk gekommen, der jüngst von seiner mehrmonatigen Panamericana-Tour nach Dachau zurückkehrte.

 

Franz Vieregg ist von Beruf Techniker und war viele Jahre bei der MD Papierfabrik beschäftigt. Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) vertritt er seit über 12 Jahren im Dachauer Stadtrat. Für viele Dachauer Bürger ist er als Referent für den Friedhof und den Bauhof ein gefragter Ansprechpartner. Als passionierter Theaterspieler ist er zudem die überparteiliche Stimme im Kulturausschuss des Dachauer Stadtrats.

 

Seine zweite große Leidenschaft gehört dem Sport. Lange Jahre war Franz Vieregg Vize-Präsident des ASV Dachau, aktuell ist er Mitglied des Aufsichtsrats des größten Dachauer Sportvereins. Zudem ist der Jubilar stellvertretender Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbands (BLSV).

Nord-/Ostumgehung: Wie könnte das Dachauer Stadtgebiet davon profitieren?

ÜB beantragt verkehrsplanerische Studie
 

Die Nord-/Ostumgehung wird seit jeher kontrovers diskutiert.

 

Bei den Stadtratsfraktionen reicht das Spektrum von glühenden Befürwortern bis hin zum kategorischen Gegnern.

Die ÜB-Fraktion ist sich den Eingriffen in die Natur bewusst. Um eine sachgerechte Abwägung treffen zu können, sind ihr begleitende Maßnahmen für das Dachauer Stadtgebiet besonders wichtig.

Dazu Rainer Rösch: „Uns geht es darum, dass mit der Umgehungsstraße auch ein Paket an Maßnahmen für die Innenstadt kommt.“

 

Fraktionssprecher Rainer Rösch hat jetzt eine verkehrsplanerische Studie beantragt. Vermutlich möchten nicht nur die Überparteilichen wissen, welche Maßnahmen zur Reduktion des Binnen- und des Durchgangsverkehrs in der Innenstadt in welchem Zeitraum und mit welchem finanziellen Aufwand möglich sind.

 

Der ÜB schwebt eine Umgestaltung des innerstädtischen Verkehrsraums mit dem Ziel vor, Verkehrsträger wie den ÖPNV oder das Fahrrad zu stärken.

 

Dadurch soll der motorisierte Individualverkehr innerhalb des Stadtgebiets reduziert werden. Ferner machen sich die Überparteilichen für Maßnahmen zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs stark. Dies könnte etwa über ein Durchfahrtverbot für LKWs oder Pförtnerampeln am Stadtrand geschehen.

 

Die ÜB unterstützt davon unabhängig die Initiative von Landrat Stefan Löwl, in Breitenau eine sogenannte Mobilitätsdrehscheibe schaffen zu wollen. Schließlich handelt es sich bei diesem Projekt vor den Toren Dachaus um eine Forderung, die die ÜB bereits seit nunmehr gut zehn Jahren erhebt.

 

Rainer Rösch hofft, dass „das Thema keine Vision von Stefan Löwl bleibt, sondern auch zeitnah zu ersten realen Ergebnissen führen wird.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Rösch

Der Antrag kann hier per Download geöffnet und gelesen werden:

Antrag_Umgehung.pdf
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Kommunikation mit der Deutschen Bahn: Zuerst die Ursache, dann die Symptome

 

 

 

 

      Leserbrief von Dr. Peter Gampenrieder

 

 Stadtrat Wolfgang Moll hat beantragt, die Stadt Dachau möge mit der Deutschen Bahn jeden zweiten Monat eine fest terminierte Besprechung vor Ort in Dachau abhalten.

 

Regelmäßig miteinander reden ist grundsätzlich nicht schlecht.

 

Vermutlich wird dann (wenn die Bahn überhaupt regelmäßig daran teilnimmt) hauptsächlich über die Symptome des Problems gesprochen und nicht über dessen Ursache.

 

Die Bahn zeigt derzeit nur an einem Thema echtes Interesse, nämlich für ihren Grundbesitz möglichst viel Baurecht zu erhalten.

Dort liegt aus meiner Sicht der einzige Hebel, um bei der Bahn überhaupt etwas zu erreichen.

 

Die Stadt muss dem Staatsbetrieb klar machen, dass eine Partnerschaft nur dann funktioniert wenn beide Seiten dauerhaft zusammenarbeiten wollen. Notfalls muss dieser Anstoß beim Vorstand in Berlin erfolgen. Scheinbar interessiert sich keine untergeordnete Stelle für die alltäglichen Probleme vor Ort.

 

Auch die ÜB-Fraktion wünscht sich beim Dachauer Bahnhof Verbesserungen im Alltäglichen. So hätten wir gerne ein Alkoholverbot auf dem gesamten Bahnhofsbereich, das dann auch überwacht wird.

Ebenso haben wir jüngst Notrufsäulen mit Defibrillatoren beantragt. Und natürlich soll der Zustand auf dem Foto, das ÜB-Vorstandsmitglied Martin Lehn Mitte Februar vor Ort gemacht hat und für viele verschmutzte Stellen repräsentativ ist, irgendwann der Vergangenheit angehören.

 

Diese Themen werden wohl erst dann funktionieren, wenn der Bahn bewusst gemacht worden ist, dass sie die Stadt Dachau genauso braucht wie die Stadt die Bahn. Dazu reicht hoffentlich nur ein Gespräch, dafür an der richtigen Stelle.

 

Dr. Peter Gampenrieder, ÜB-Stadtrat, Dachau

Vergünstigte Busfahrten auch für Jugendliche und Senioren?

ÜB stellt Anfrage zu 1-Euro-Tagestickets

 

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (ÜB) begrüßt den Vorstoß der SPD, das bereits in unterschiedlichen Konstellationen diskutierte Thema „verbilligter ÖPNV“ nochmals auf die politische Tagesordnung zu bringen.

 

Es wird überlegt, in Dachau ein Sozialticket für Empfänger etwa von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung einzuführen. Die „IsarCard S“ in Kombination mit dem München-Pass der Stadt München als mögliches Vorbild kostet aktuell pro Kalendermonat 30 Euro für den Innenraum und 50,90 Euro für das MVV-Gesamtnetz.

 

Der ÜB ist der von der SPD vorgeschlagene mögliche Begünstigtenkreis zu eng gefasst.

 

ÜB-Stadtrat Franz Vieregg zum Kernargument der Überparteilichen: „Es gibt eine Vielzahl von Senioren mit niedriger Rente, die keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen.

 

Für diese Gruppe stellen 3 Euro für eine Hin- und Rückfahrt im Dachauer Stadtgebiet eine empfindliche finanzielle Belastung dar.“

 

Die Überparteilichen können sich konkret 1-Euro-Tagestickets für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren und Senioren ab 65 Jahren zur Benutzung von Bussen im Dachauer Stadtgebiet vorstellen.

 

Bei den Jugendlichen verspricht sich die ÜB – vor allem am Wochenende – eine günstige Verbesserung der Mobilität im Stadtgebiet und dies in einer sehr sicheren Form.

 

Vor diesem Hintergrund hat sich Franz Vieregg zusammen mit seinem Fraktionskollegen Dr. Peter Gampenrieder mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt.

 

Beide Stadträte möchten wissen, unter welchen Umständen und Voraussetzungen so ein Angebot möglich wäre.

Dr. Peter Gampenrieder                    Franz-Xaver Vieregg

 

 

Die vollständige Anfrage steht hier als Download zur Verfügung:

Anfrage ÖPNV.pdf
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ÜB für Weiterentwicklung der Mittagsbetreuung

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (ÜB) hat sich mit einem Antrag zu einem aktuell unter den Eltern von Grundschülern vieldiskutiertem Thema an Oberbürgermeister Florian Hartmann gewandt.

 

Ziel ist, an allen vier Dachauer Grundschulen ein Angebot zu schaffen, das zwischen der klassischen Mittagsbetreuung und dem städtischen Hort positioniert ist. Im Idealfall steht es auch Schülern der 3. und 4. Klassen offen, bietet die Möglichkeit eines warmen Mittagessens und eine flexible Betreuung bis 15 Uhr sowie in den Ferien.

 

Antragstellerin Ingrid Sedlbauer nimmt wahr, „dass einerseits Hort-Plätze ungebrochen stark nachgefragt werden, andererseits auch der Wunsch nach flexibleren und zum Teil kürzeren Buchungszeiten besteht.“ Vor dem Hintergrund der derzeitigen Ausgestaltung der Mittagsbetreuung stellt diese Betreuungsform für viele Eltern keine echte Alternative zu einem Hort-Platz dar.

 

ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder ist sich im Klaren, „dass eine Ausweitung des Angebots der Stadt erst mal Geld kosten wird. Ob damit auch höhere Zuschüsse für die Stadtkasse verbunden sind, muss geklärt werden." Vor dem Hintergrund einer immer facettenreicheren Arbeitswelt sieht er den Dachauer Stadtrat in der Pflicht, über neue Formen der Kinderbetreuung einschließlich Kosten zu diskutieren und zu entscheiden.

Ingrid Sedlbauer                               Dr. Peter Gampenrieder

 

 

Der Antrag in Volltext kann per Download aufgerufen werden:

Antrag_Mittagsbetreuung_f.pdf
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Doppelte Buchführung anstelle von Kameralistik?

ÜB beantragt Erfahrungsbericht

 

Bayerische Kommunen haben seit 2007 die Wahl zwischen einer Haushaltsführung nach kameralen oder doppischen Grundsätzen. Mit Doppik ("Doppelte Buchführung in Konten") ist eine Finanzbuchhaltung wie in fast jedem Unternehmen der Privatwirtschaft gemeint.

 

Im Freistaat haben bereits um die Jahrtausendwende sogenannte Pilot-Kommunen auf doppelte Buchführung umgestellt.

Beispiele in der näheren Umgebung von Dachau sind Hallbergmoos, Königsbrunn und der Landkreis Ebersberg.

 

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) hat dazu jetzt einen Erfahrungsbericht im Stadtrat beantragt.

Die ÜB-Fraktion sieht in einem möglichen Wechsel von einem zahlungsorientierten zu einem ressourcenorientierten Haushalts- und Rechnungswesen ganz überwiegend Chancen.

 

ÜB-Stadtrat Dr. Peter Gampenrieder erhofft sich dadurch insbesondere bei dem großen städtischen Immobilienvermögen mehr Transparenz: „Interessant ist, ob der nutzungsbedingte Werteverzehr durch laufende Investitionen aufgefangen werden kann.

So kann ein möglicher Investitions-Stau bereits frühzeitig erkannt werden. Bei diesem Thema geht es auch um finanzielle Nachhaltigkeit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Peter Gampenrieder

Der vollständige Antrag steht hier als Download zur Verfügung:

Antrag_Doppik.pdf
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Ehrenabend und Interview mit Herrn Hartmut Baugärtner

Am 28.01.19 veranstaltete die ÜB Dachau e.V. im Zieglerbräu ihren traditionellen „Ehrenabend“.
An diesem Abend wurden Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

v.l.n.r.
vordere Reihe: Wolfgang Kaiser, Renate Rösch (2. Vorsitzende) und Daniela-Drexl-Schegg (alle mit der bronzenen Vereinsnadel für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt), Jürgen Schleich

mittlere Reihe: Maria Kaltner (silberne Vereinsnadel für 20jährige Vereinszugehörigkeit), Gisbert Speth (10 Jahre)

hintere Reihe: Sebastian Rösch (Schriftführer) und Dieter Holder (Kassier).

 

 

 

Herr Hartmut Baumgärtner (Schwerbehindertenbeautragter des Landkreises Dachau, sowie der Stadt Dachau) und der 1. Vorsitzende  Jürgen Schleich

 

Im Anschluss konnte der 1. Vorsitzende Jürgen Schleich Herrn Hartmut Baumgärtner (Schwerbehindertenbeauftragter des Landkreises Dachau, sowie der Stadt Dachau) zu einem Interview begrüßen.

 

Thema des Interviews waren die Aufgaben von Herrn Hartmut Baumgärtner und die Schwierigkeiten daraus.

Hauptpunkte waren die schlechte Bezahlung der Pflegeberufe, die nur teilweise sinnvolle Zuteilung von Zuschüssen des Bundes und des Landes.

 

Obwohl der Landkreis Dachau wächst, werden an den vorhandenen Schulen nur selten Inklusionsklassen (behinderte und nicht behinderte Kinder in einer Klasse) angeboten. Gründe sind nicht vorhandene, ausgebildete Lehrkräfte, sowie nicht immer barrierefreie Schulgebäude.

 

Unter den Zuhörern befand sich auch Herr Anton Hassmann (Kreisvorsitzender des VdK). Herr Hartmut Baumgärtner und Herr Anton Hassmann stellten sich danach den Fragen der Mitglieder.

Kron-Maus-Kulturpreis 2019

Es war ein schwierige Entscheidung, aber in einer gemeinsamen Sitzung der Fraktion und des Vereinvorstandes konnte man sich auf einen würdigen Preisträger einigen.

 

Kron-Maus-Kulturpreis-Träger 2019 ist der Theaterverein "D´Etzahausa Theatara".

 

Seit 1990 würdigt die ÜB alljährlich das ehrenamtliche Engagement von Kulturschaffenden aus dem Dachauer Stadtgebiet.

Der Name des Preises geht auf das langjährige ÜB-Mitglied und Stadträtin Margarete Kron, genannt "Zauner Maus", zurück.

 

Die wichtigsten Gründe für die Vergabe des Kulturpreises an den Theaterverein sind: „Neben dem langjährigen kulturellen Engagement möchten wir auch die von dem Verein maßgeblich geschaffene feste Verbindung von „Alteingesessenen“ und „Zuagroastn“ in Etzenhausen auszeichnen."

 

Die ersten Auftritte fanden in der Maschinenhalle von Hans Eberl, dem "Reindlbauer" statt. Seit einigen Jahren treten die "D´Etzahausa Theatara" im Sommer bei der Familie Burgmeier im Salettl im Garten auf.

 

Für beide Vereine ist 2019 ein besonderes Jahr:
Während der Theaterverein sein 30jähriges Wiegenfest begeht, darf die ÜB Dachau ihr 60jähriges Jubiläum feiern.

 

Die offizielle Preisverleihung findet am 15.05.19 im Foyer des Rathauses statt.

 

Der Theaterverein, wie auch die ÜB Dachau freuen sich auf ein schwungvolles Jubeljahr 2019!

 

Wer näheres über den Kron-Maus-Preisträger 2019 erfahren möchte, kann sich über folgenden Link informieren:

https://www.etzahausa-theatara.de/

Verbesserung bei Notfallsituationen am Dachauer Bahnhof

Viele Dachauer Bürger nutzen den Bahnhofsbereich täglich.

 

Wir sind der Ansicht, dass sowohl eine Notrufsäule als auch ein Defibrillator auf den Bahnsteigen sinnvolle Ergänzungen der Sicherheitsausstattung
wären.

Beide Einrichtungen können Leben retten und steigern auch das Sicherheitsgefühl der Nutzer.

 

Die Stadtratsfraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister Hartmann gestellt.

 

Das ist momentan der "Ist"-Zustand am Dachauer Bahnhof:

 

Ein Kartentelefon mit Notruf-Funktion an einem Randbereich in der Unterführung.

 

Das wäre der gewünschte "Soll"-Zustand:

 

Eine bzw. mehrere kombinierte Notrufsäulen, die bereits erfolg-reich in bzw. an Münchner Bahnhöfen stehen.

Der vollständige Antrag kann hier durch Download geöffnet und gelesen werden:

Antrag_Notruf_Bahnhof.pdf
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Gelungener Neujahrempfang

Neujahrsempfang der ÜB im Jubiläumsjahr

 

Missio-Präsident Wolfgang Huber zu Gast

 

Mit Monsignore Wolfgang Huber konnte die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) einen hochkarätigen Gast zu ihrem traditionellen Neujahrempfang begrüßen.

 

Der Vorsitzende Jürgen Schleich bedankte sich im Namen des ÜB-Vorstands, dass der „Bayer und Kosmopolit“ den Weg nach Dachau zum Auftakt der Feierlichkeiten des 60-jährigen Jubiläums der ÜB fand.

 

Monsignore Wolfgang Huber ist neben seinen Aufgaben als Domkapitular auch Präsident von Missio München, dem internationalen katholischen Missionswerk in Bayern.

 

In seinem Impulsvortrag stellte er in dem vollbesetzen Mitterndorfer Pfarrheim gleichzeitig das aktuelle Missio-Motto vor: „Gott sei Dank vor Ort“. Missio München setzt sich in Afrika, Asien und Ozeanien dafür ein, dass die Menschen ein Leben in Würde und Eigenverantwortung führen können.

 

Für alle anwesenden Mitglieder war dies ein kurzweiliger, aber informativer Beitrag.

 

Die älteren Mitglieder konnten sich im Zuge des Empfangs durch regen Informationsaustausch mit den Stadträten auf den neuesten Stand der politischen Arbeit bringen.

 

Der Neujahrsempfang war ein guter Start in das Jubiläumsjahr.

Sollte ein Alkoholverbot für das Gelände des Bahnhofes Dachau eingeführt werden?

 

Die Stadtratsfraktion hat an Herrn OB Florian Hartmann eine offizielle Anfrage über die Möglichkeit der Einführung eines Alkoholverbotes gestellt.

 

Genaueres kann aus der Anfrage im Anhang entnommen werden.

Anfrage_Alkoholverbot.pdf
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Sparkasse - und jetzt, einfach weitermachen?

In einem gemeinsamen Antrag der Überparteilichen Bürgergemeinschaft, des Bündnis für Dachau und der SPD wird die Sparkasse Dachau aufgefordert sich im zweiten Halbjahr 2018 zu folgenden Aspekte zu äußern:


· Künftige Strategie der Bank


· Künftige Informationspolitik, insbesondere gegenüber Trägern und Bürgern


· Künftige Ausschüttungspolitik


· Künftige Qualifikationsanforderungen für Verwaltungsräte

 

Wir sind der Auffassung, das es ein "Einfach-Weiter-So" nicht geben kann.

Hier finden Sie den vollständigen Antrag.

Keine Sparkassenfusion

Es wird auf absehbare Zeit zu keiner Sparkassenfusion unter Beteiligung der  Dachauer Sparkasse kommen. Wie der Merkur Fürstenfeldbruck in seiner Online-Ausgabe vom 29.06.2018 berichtet hätten sich der Vorstand und der Verwaltungsrat der Sparkasse Dachau am 28. Juni 2018 intensiv mit dieser Frage beschäftigt und einstimmig beschlossen, die Fusionsgespräche insgesamt zu beenden.

Der politische Gegenwind und das kritische Hinterfragen unter Anderem der Überparteilichen Bürgergemeinschaft haben wohl zur der Erkenntnis geführt, dass eine Fusion nicht umgesetzt werden kann. Wir werden auch weiterhin nachhaken, wenn es um die Sparkasse Dachau und das Geld der Stadt Dachau geht.

Auch keine Sparkassenfusion 2.0?

Claus Friedrichs i.A der Sparkasse Fürstenfeldbruck
Claus Friedrichs i.A der Sparkasse Fürstenfeldbruck

Wenn man dem Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung Fürstenfeldbruck vom 15.06.2018 glauben kann, wird es in näherer Zukunft keine Behandlung der Frage der Fusion der zwei verbliebenen Sparkassen (Sparkasse Dachau und Sparkasse Fürstenfeldbruck) im Stadtrat von FFB geben.

Neben ungeklärten Fragen mit der Personalvertretung der Sparkasse Fürstenfeldbruck wird aktuell auch die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit der Sparkassenfusion hinterfragt.

Es "mehren sich die Zweifel am Sinn einer Fusion mit Dachau. In dem vom Landkreis beauftragten Gutachten heißt es denn auch, Bruck profitiere "nur unterproportional"."

Regionalität und Gemeinwohl statt Größe - Leserbrief von Dr. Peter Gampenrieder

Dr. Peter Gampenrieder Stadtrat
Dr. Peter Gampenrieder Stadtrat

Regionalität und Gemeinwohl statt Größe

 

Hut ab vor dem Landsberger Landrat Thomas Eichinger. Er hat nicht nur den zentralen Widerspruch in der Argumentation der Fusions-Befürworter erkannt, sondern auch furchtlos in die Tat umgesetzt.

 

Es ist im Vorfeld keinem der federführenden Personen gelungen, schlüssig zu erklären, warum einerseits Sparkassen für Bewertungszwecke nicht-gewinnorientierte Anstalten des öffentlichen Rechts sein sollen, andererseits jedoch der finanzielle Mehrwert (sogenannte Synergien) ausschlaggebend sein sollen für den geplanten Zusammenschluss.

 

Gleich nach der Absage aus Landsberg über eine Zweier-Fusion mit Fürstenfeldbruck nachzudenken, macht mich fassungslos. Hat keiner der Herren erkannt, warum das Dreier-Bündnis geplatzt ist? Wenn ein Gericht frisch zubereitet nicht schmeckt, dann wird es nach dem erneuten Aufwärmen nicht besser!

 

Die handelnden Organe der Sparkasse Dachau würden gut daran tun, eine neue Strategie zu entwickeln: Auf den Landkreis Dachau fokussiert, fachlich im Verwaltungsrat verstärkt und vor allem in engem und vertrauensvollem Dialog mit den vier Trägerkommunen. Oder in fünf Worten: „Regionalität und Gemeinwohl statt Größe“.

 

Vielleicht hilft bei dieser Arbeit auch ein Blick in die bayerische Sparkassenordnung: Diese legt in §1 fest, dass Sparkassen den öffentlichen Auftrag haben, u.a. „die angemessene und ausreichende Versorgung aller Bevölkerungskreise […] mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen auch in der Fläche sicherzustellen.“ Das umreißt ziemlich genau, was die Kunden, Mitarbeiter, Bürger und Mandatsträger künftig noch stärker von ihrer Sparkasse Dachau erwarten.

 

Dr. Peter Gampenrieder, ÜB-Stadtrat, Dachau

Fusion: Zeit für einen echten Neuanfang

Nachdem im Landsberger Kreistag am 05.06.18 die Fusion der Sparkassen DAH/FFB/LL mit der deutlichen Mehrheit von 41:10 abgelehnt wurde, ist das Vorhaben, eine Großsparkasse mit einer Bilanzsumme von mehr als 8 Milliarden Euro auf die Beine zu stellen, als gescheitert anzusehen.

Die Fraktionen von ÜB, Bündnis für Dachau und SPD plädieren bei der Sparkasse Dachau für einen strategischen Neuanfang.

Wir fordern die zuständigen Organe der Sparkasse Dachau als einer der erfolgreichsten Sparkassen Bayerns auf, insbesondere

- eine neue Strategie für die Bank zu entwickeln, die die Aspekte Regionalität und Gemeinwohl zu echten Schwerpunkten macht.

- sich zu einer Ausschüttungspraxis zu bekennen, die ab einer harten Kernkapitalquote von 20% substanzielle Ausschüttungen an ihre vier kommunalen Träger vorsieht.

- sich in Zukunft zu einer transparenten Kommunikation bezüglich Geschäftspolitik und -ergebnisse mit den kommunalen Trägern und den Bürgern verpflichtet.

- ihren Verwaltungsrat künftig so besetzt, dass bankwirtschaftliche Fachkompetenz oberste Priorität bekommt. Dies soll bei der Sparkasse Dachau umgehend für diejenigen Mitglieder gelten, die die Bank zusätzlich zu den Vertretern der kommunalen Träger kontrollieren sollen. Hier dürfen keine Ehrenämter mehr für verdiente Bürgermeister a.D. oder Landräte a.D. vorgehalten werden.

Unsere Vorstellungen lassen sich in dem Leitmotiv "Wir für unsere Sparkasse - unsere Sparkasse für uns" zusammenfassen.

gez.
Die Fraktionsvorsitzenden der Fraktionen von ÜB, Bündnis und SPD

Kommt statt der Dreier- die Zweier-Fusion? (Merkur 07.06.2018)

Nach dem geplatzten Sparkassen-Zusammenschluss von Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg

 

Eine Spur Verbitterung liegt in der Tonlage von Landrat Stefan Löwl und Sparkassen-Chef Hermann Krenn am Tag danach. Der Landsberger Kreistag hatte die geplante Fusion am Dienstagabend platzen lassen. Einen Plan B haben weder Löwl noch Krenn.

 

Dachau– Sehr enttäuscht zeigten sich sowohl Hermann Krenn, der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Dachau, als auch ihr Verwaltungsratsvorsitzender, Landrat Stefan Löwl (CSU): Die geplante Fusion der Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg-Dießen ist geplatzt. Am Dienstagabend stimmte der Kreistag Landsberg als ein Anteilseigner der Sparkasse Landsberg-Dießen gegen die Fusion. Nur wenn alle Träger der bisher eigenständigen Sparkassen sich für die Fusion ausgesprochen hätten, wäre diese zustande gekommen.

 

Mit 41:10 Stimmen stimmte der Landsberger Kreistag gegen die Fusion. Der Landsberger Landrat Thomas Eichinger (CSU) hatte sich bereits im Vorfeld gegen die Fusion ausgesprochen und auf den öffentlichen Auftrag der Sparkasse verwiesen (wir berichteten).

 

Der Dachauer Landrat Stefan Löwl bedauert diese Entscheidung und stellt die Argumente seines Landsberger Kollegen und der Mehrheit der Kreistagsmitglieder offen in Frage. Die Regionalität der Sparkasse, so Löwl, wäre auch in einem gemeinsamen Institut durch eine Drei-Säulen-Sparkasse gewährleistet gewesen. Schwierige Entscheidungen, wie die Frage, ob Filialen geschlossen werden müssen, hätten gemeinsam besser gelöst werden können, da eine gemeinsame Sparkasse wirtschaftlich mehr Spielräume gehabt hätte. Obwohl der Landkreis Dachau der größte Anteilseigner der neuen Sparkasse geworden wäre, habe man auf den permanenten Anspruch, den Verwaltungsratsvorsitzenden zu stellen, verzichtet und eine Rotation zwischen den drei größten Anteilseignern angeboten. Auch ein Vetorecht bei der Schließung von Geschäftsstellen habe man den Landsbergern eingeräumt. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Dachau werde sich am 28. Juni treffen und beraten, wie es weitergehe. Einen Plan B gehe es nicht.

 

Eine Zweier-Fusion mit der Sparkasse Fürstenfeldbruck sieht Löwl aber als eine Option an, über deren Prüfung man beraten solle. Auch der Fürstenfeldbrucker Landrat Thomas Karmasin hält die Gründe Eichingers für nicht ganz nachvollziehbar. Alles was der Landsberger Landrat befürchte, wäre via Vertrag ausgeschlossen gewesen, sagte Karmasin. Auch er kann sich nun eine Fusion mit Dachau vorstellen.

 

Hermann Krenn, Vorstandsvorsitzender der Dachauer Sparkasse, zeigt sich tief enttäuscht. So wäre die Fusion zum einen „eine sinnvolle Maßnahme gewesen, um aus drei Sparkassen eine große, starke und sehr zukunftsfähige Sparkasse zu gestalten“, zum anderen stecke nach eineinhalb Jahren Planung „viel Arbeitszeit, Energie und Herzblut“ in dem Projekt. Insgesamt 18 Gremien hätten der Fusion zustimmen müssen, zehn hätten bereits positiv entschieden, und nun, bei der elften Abstimmung, seien alle Pläne gestoppt und geplatzt.

 

„Und dann, das muss man sagen, ist man persönlich enttäuscht“, so Krenn. Krenn geht davon aus, dass die Sparkasse Dachau erst einmal alleine weiter bestehen werde. Das Geldinstitut sei betriebswirtschaftlich sehr gut aufgestellt, werde auf diesem Weg weitermachen. Das bedeute laut Krenn allerdings eine Reduzierung der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse: „Denn das Thema Niedrigzinsphase, die hohen Kosten für Regulatorik, die Investitionen für die Digitalisierung treffen uns jetzt alleine – sie können nicht geteilt werden und das bedeutet einen Rückgang in der geschäftlichen Entwicklung – aber auf einem sehr guten, hohen Niveau.“

 

Die drei Sparkassen sind, so Krenn, von Anfang an gestartet mit dem Ziel der Dreier-Fusion. Es habe von Anfang an keinen Plan B gegeben, keine Schubladenverträge, in denen steht, dass „nur zwei fusionieren, wenn einer abspringt“. Sollte von irgendeiner Seite die Fusion zwischen Dachau und Fürstenfeldbruck neu auf den Tisch kommen, werden „wir in den Verwaltungsrat damit gehen und es neu thematisieren. Es beginnt aber alles wieder bei Null.“ Ob die Dachauer Sparkasse das Thema auf den Tisch bringen wird, könne Krenn jetzt nicht sagen.

 

Weniger enttäuscht reagierten die Fraktionsvorsitzenden der Stadtratsfraktionen von ÜB, Bündnis für Dachau und SPD. In einer gemeinsamen Erklärung plädieren Rainer Rösch, Sabine Geißler und Christa Keimerl für einen strategischen Neuanfang bei der Sparkasse Dachau. Sie fordern die zuständigen Organe auf, „insbesondere eine neue Strategie für die Bank zu entwickeln, die die Aspekte Regionalität und Gemeinwohl zu echten Schwerpunkten macht.“ Darüber hinaus solle sich die Sparkasse „zu einer Ausschüttungspraxis zu bekennen, die ab einer harten Kernkapitalquote von 20 Prozent substanzielle Ausschüttungen an ihre vier kommunalen Träger vorsieht.“ Der Verwaltungsrat solle so besetzt werden, „dass bankwirtschaftliche Fachkompetenz oberste Priorität bekommt.“

  

 

Bernhard Hirsch
Nikola Obermeier

Dreier-Fusion bei Sparkassen geplatzt: Kommt jetzt ein Duo? (Merkur FFB v. 06.06.2018)

Landsberg zieht sich zurück

 

 

Die geplante Fusion der Sparkassen Bruck, Dachau und Landsberg ist nach dem ablehnenden Votum des Kreistags am Lech geplatzt. Denkbar wäre nun eine Zweier-Verbindung von Bruck und Dachau.

 

Fürstenfeldbruck – „Ich bin enttäuscht. Es ist schade.“ So kommentierte Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin am Donnerstag die Nachricht.

 

Am Tag zuvor hatte der Kreistag in Landsberg mit 41:10 Stimmen beschlossen, aus den Fusionsgesprächen auszusteigen. Eine große Mehrheit in Landsberg folgte damit offenbar ihrem Landrat Thomas Eichinger (CSU), der vorher schon angekündigt hatte,gegen den Zusammenschluss zu stimmen.

 

Eichinger führte vor allem Sorgen um die Regionalität einer deutlich vergrößerten Sparkasse ins Feld. Brucks Landrat Karmasin hält die Gründe Eichingers allerdings für nicht ganz nachvollziehbar. Alles was der Landsberger Landrat befürchte, wäre via Vertrag ausgeschlossen gewesen, sagte Karmasin. Er kann sich nun eine Fusion mit Dachau vorstellen.

 

Auch der Dachauer Landrat Stefan Löwl stellt die Landsberger Mehrheits-Argumente in Frage. Die Regionalität der Sparkasse, so Löwl, wäre auch in einem gemeinsamen Institut durch eine Drei-Säulen-Sparkasse gewährleistet gewesen.

 

Schwierige Entscheidungen, wie die Frage, ob Filialen geschlossen werden müssen, hätten gemeinsam besser gelöst werden können, da eine gemeinsame Sparkasse wirtschaftlich mehr Spielräume gehabt hätte.

 

 

Fusionsgegner Martin Runge (Grüne) reagierte dagegen mit „großer Freude und Erleichterung“ auf das Nein aus Landsberg. Die Kreisräte dort hätten nicht unreflektiert den Ansagen der Sparkassen-Nomenklatura von der Großartigkeit einer Fusion folgen wollen, sagte er offenbar auch als Spitze gegen den Brucker Kreistag, der ja mehrheitlich für die Fusion gestimmt hatte.

 

 

Auch Martin Runge sieht die Gefahr wachsender Anonymität und sinkender Mitwirkungsmöglichkeit bei einer Fusion. Er hofft, dass die Stadt Fürstenfeldbruck nun auch Nein zu einer Fusion mit Dachau sagt.

 

 

Brucks Sparkassenchef Klaus Knörr indes reagierte mit Enttäuschung auf das Nein aus Landsberg. Die Dreier-Fusion wäre optimal gewesen sagte er, einen Plan B in der Schublade gebe es nicht. Ob es nun Gespräche mit Dachau über einen Zweier-Bund geben solle, müssten die entsprechenden Sparkassen-Gremien entscheiden.

 

 

Thomas Karmasin betont in diesem Zusammenhang, dass er für weitere Gespräche eigentlich wissen müsste, wie sich die Stadt Bruck verhalten werde. Diese wollte eigentlich am heutigen Donnerstag über die Auflösung des Zweckverbands als Voraussetzung für eine Dreier-Fusion abstimmen, sagte die Sitzung wegen des Votums aus Landsberg aber kurzerhand ab.

 

Es müsse neu verhandelt werden, begründete OB Raff diesen Schritt. Die Stadt hatte zuletzt auch noch Klärungsbedarf in Personalfragen gesehen. Raff geht davon aus, dass das Thema so schnell nicht wieder aufs Tapet kommt. Knörr und Karmasin dagegen sind überzeugt, dass neue Gespräche relativ bald möglich wären. Denn die nötigen Zahlen dafür lägen ja auf dem Tisch. (st/imu/no)

 

 

Die Fusion angestrengt hatten die Verantwortlichen, um trotz Niedrigzinsphase und Digitalisierung zukunftsfit zu bleiben. Mehrere Gutachten kamen zu dem Schluss, dass die Fusion für alle Häuser Vorteile brächte. (st,imu,no)

 

 

 

 

Kommentar: 

 

 

 

Das Verhalten des Landsberger Landrats ist kaum zu verstehen. Warum begleitet er die Fusionsgespräche so lange, um am Ende mit einem eher emotionalen als faktenträchtigen Argument Nein zu sagen? Gutachten hätte er für die vage Aussage, die Regionalität könnte leiden, jedenfalls keine gebraucht. 

 

 

Wenn er wirklich in Sorge um die örtliche Verbundenheit ist, dann hätte er die Gespräche über eine größere Sparkasse schon ganz am Anfang ablehnen müssen, wobei es schon ein wenig altbacken wirkt, wenn man das Land im Münchner Nord-Westen nicht als eine Region zu betrachten bereit ist.

 

 

Seltsam übrigens: Der angedachte Zusammenschluss der Kliniken Bruck, Landsberg und Weilheim-Schongau scheiterte ebenfalls plötzlich und aus wenig stichhaltigen Gründen am Landsberger Landrat. Hat da jemand Angst, über den Tellerrand seiner Verwaltungseinheit hinaus zu handeln?

 

Die Fusionsgegner im Brucker Landkreis freuen sich jetzt über die Schützenhilfe vom Lech. Daher sei erinnert: In den bisher hierzulande erfolgten, durchaus niveauvollen politischen Debatten, haben sie stets verloren. (st)

Nein zur Sparkassenfusion (SZ FFB v. 04.06.2018)

Thomas Eichinger, Landrat von Landsberg. (Foto: Arlet Ulfers)
Thomas Eichinger, Landrat von Landsberg. (Foto: Arlet Ulfers)

Landsbergs Landrat fürchtet um Filialnetz und Kundennähe

 

Von Andreas Ostermeier, Fürstenfeldbruck/Landsberg

 

Die anvisierte Fusion der Sparkassen Fürstenfeldbruck, Dachau und Landsberg steht auf der Kippe. Landsbergs Landrat Thomas Eichinger (CSU) hat angekündigt, dass er am Dienstagabend im Kreistag gegen eine Fusion stimmen will. Seine Haltung findet wohl auch in der CSU-Fraktion viele Anhänger, eine Ablehnung der Fusionspläne ist also zu erwarten. Spricht sich der Kreistag gegen eine Fusion aus, sind die gegenwärtigen Pläne Makulatur. Einen Zusammenschluss der Sparkassen wird es dann nicht geben.

 

Eichinger erläuterte in einem Gespräch mit der SZ detailliert seine Argumente. Tenor seiner Ausführungen ist, dass Sparkassen kommunale Banken sind, der kommunale Aspekt jedoch bei Fusionen verloren gehe. Der Landrat betonte, dass er keine Zweifel daran habe, dass eine Fusion geschäftlichen Vorteile mit sich bringe. Doch allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen dürfe es keinen Zusammenschluss geben, sagte er.

 

Der örtliche Bezug und die überschaubare Größe, das bezeichnet Eichinger als genetischen Code der Sparkassen. Eben der sei durch eine Fusion der Geldinstitute gleich mehrerer Landkreise gefährdet, sagte er. Die Berechtigung kommunaler Banken, in denen Landkreise, Städte und Gemeinden mitmischen, ist für den Landsberger Landrat nur dann gegeben, wenn die Sparkassen auch örtlich verwurzelt bleiben. Im Kreis Landsberg sieht Eichinger diesen Anspruch verwirklicht. 24 Filialen hat die Sparkasse dort - bei 31 Kommunen. Eichinger spricht vom dichtesten Filialnetz der drei an einer möglichen Fusion beteiligten Landkreise.

 

Neben dem dichten Filialnetz fürchtet der Landrat zudem um den Fortbestand der Sparkassenstiftung in seinem Landkreis. Diese erhält Jahr für Jahr Geld aus dem Überschuss der Bank, um ihre Projekte finanzieren zu können. Bei einer Fusion sei dieser Geldtransfer bis zum Jahr 2026 garantiert, sagt Eichinger, für die Zeit danach aber nicht mehr.

 

Als weiteres Gegenargument nennt Eichinger, dass die Sparkasse Landsberg aus wirtschaftlichen Gründen nicht fusionieren muss. Zwei Gutachten bestätigten, dass die kommunale Bank auch in Zukunft selbständig bestehen könne. Das Kreditgeschäft wird nach Ansicht von Eichinger sogar noch wachsen, weil der Landkreis Zuzugsgebiet ist.

Entscheidung im Stadtrat zur Sparkassenfusion verschoben......

In der Stadtratssitzung vom 15.05.2018 wurde im nichtöffentlichen Teil entschieden, dass eine mutmaßlich die nächsten Jahre prägende Entscheidung, wie die mögliche Sparkassenfusion nicht über das Knie gebrochen werden sollte. Es wurde daher beschlossen die Entscheidung über einen der wichtigsten Vermögenswerte der Stadt Dachau, die Sparkassenbeteiligung, zu vertagen.

Der Dachauer Kammerchor mit der Urkunde des Kron-Maus-Kulturpreis 2018 (Quelle: privat)
Der Dachauer Kammerchor mit der Urkunde des Kron-Maus-Kulturpreis 2018 (Quelle: privat)

Ein schöner Bericht über die Preisverleihung des Kron-Maus-Kulturpreises 2018 an den Dachauer Kammerchor...mit den Worten der SZ: "Monumental modern"

Und hier für alle diejenigen, die zur Preisverleihung am 09.05.2018 nicht im Foyer des Dachauer Rathauses sein konnten die Laudatio des ÜB-Vorsitzenden Alexander Erdmann zum nachlesen:

 

 

Liebe Gäste,

 

herzlich willkommen hier im Rathaus-Foyer zur Verleihung des Kron-Maus-Kultur-Preises 2018.

 

Es ist mir eine Freude und eine Ehre, diesen Preis in diesem Jahr an den Dachauer Kammerchor verleihen zu dürfen. Zunächst möchte ich Herrn Oberbürgermeister Hartmann für seine Worte und das zur Verfügungstellen des Dachauer Rathauses danken. Des Weiteren darf ich Sie (hoffentlich) um ein wenig Nachsicht bei vielleicht wahrzunehmender Nervosität bitten, es ist dieses Jahr das erste Mal, dass ich die Ehre habe einen Preisträger in diesem Rahmen zu würdigen.

 

Der Kron-Maus-Kulturpreis wurde 1990 ins Leben gerufen. Seitdem findet diese Ehrung jedes Jahr statt. Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau ehrt damit zum nunmehr 29. Mal verdiente Einzelpersonen bzw. Organisationen, die sich engagiert und mit Herzblut für das kulturelle Leben in und um Dachau einsetzen und es bereichern. Dieser Preis soll aber auch an unser viel zu früh verstorbenes Mitglied und Stadträtin Margarete Kron erinnern. Sie hätte am 11. Mai ihren 97. Geburtstag begangen.

Nun, wie beginnt man als Redner, der musikalisch vielleicht nicht ganz versiert ist, am Besten eine Laudatio auf einen Verein, einen Chor, der sich mit seinem Schaffen der Pflege der feinen Chormusik widmet. Man könnte das Internet nach ein paar die Rede einleitenden Klängen, zum Beispiel von Johann Sebastian Bach oder auch Zitaten durchsuchen um den Rahmen zu setzen und Zeit zu gewinnen, oder man begibt sich mutig in das unbekannte Terrain und versucht die künstlerische Leistung der Preisträgerinnen und Preisträger zu würdigen. Möglichst ohne die bereitstehenden fachlichen Fettnäpfchen mitzunehmen.

 

Die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in diesem Jahr mit dem Kron-Maus-Preis ausgezeichnet werden, haben sich in der für sie besonderen meist ruhigen und bedachten Art und Weise für unser Dachauer Kulturleben engagiert, ohne nicht jedoch durch ihre Auftritte Zeichen zu hinterlassen.

 

Seit nunmehr über 21 Jahren, seit der „Gründungschorprobe“ im März 1997 mit noch lediglich sieben an feiner Chormusik Interessierten, und dem ersten Auftritt im Dezember des selben Jahres gelingt es dem die Ökumene vorlebenden Dachauer Kammerchor, der unter der wechselnden Leitung von Christiane Höft (Friedenskirche) und Rainer Dietz (Pfarrei Mariä Himmelfahrt) steht dem Publikum immer wieder ein anspruchsvolles Programm zu bieten.

 

So führten die Sängerinnen und Sänger bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in der Friedenskirche die wuchtige Bachkantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ auf. Das erste große Passionskonzert fand bereits im März 1998 in Bergkirchen statt.

 

Mit der Zunahme der Zahl der Chormitglieder wurden auch die zur Aufführung gebrachten Werke größer und anspruchsvoller. So konnten auch immer wieder oratische Werke, also mehrteilige Vertonungen einer zumeist geistlichen Handlung,mit der Begleitung von Solisten oder Orchestern aufgeführt werden. Nicht erschrecken, auch ich musste mir dieses Wissen nochmals anlesen.

 

Mit dem Oratorium „Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“ von Carl Philipp Emanuel Bach hat der Dachauer Kammerchor im Mai 2009 eine erfolgreiche Reise zu einem verborgenen Schatz der Musikgeschichte unternommen. Diese musikalische Reise setzte der Chor in den folgenden Jahren immer weiter fort.

 

Die Ausrichtung des Dachauer Kammerchors auf sakrale Werke stellt aus meiner Sicht keine Einschränkung, sondern vielmehr, neudeutsch formuliert, den eigenen Markenkern dar. Bereits schon in der Anfangsphase des Chors bestand nicht viel weniger als das Ziel anspruchsvolle Chorwerke aus verschiedenen Jahrhunderten stilgerecht und transparent auf hohem Niveau aufzuführen.

 

Der Dachauer Kammerchor löste und löst mit seinen Auftritten nicht nur in den Kirchen von Dachau, sondern durch Gastauftritte auch in anderen Städten ein Gefühl von Feierlichkeit und Erhabenheit aus. Der Chor schafft es über das Mittel der anspruchsvollen Chormusik vorbildlich, eine Brücke zwischen der Zeit des Barock und der Gegenwart zu schlagen.

 

So wird wiederholt in Presse-Rezensionen bescheinigt, dass es den Chor-Leitern Christiane Höft und Rainer Dietz gelingt Aufführungen von anspruchsvollem Niveau auf die Bühne beziehungsweise in die Kirchen zu bringen.

 

Gelobt wird hier unter anderem der kultivierte Klang, der es zum Beispiel bei einem Auftritt zum Volkstrauertag 2011 den Zuhörern ermöglichte das Gefühl von Hoffnung und Zweifel zum hörbaren Erlebnis zu machen.

 

Auch bei den bei Kerzenschein in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wiederholt durchgeführten Nachtkonzerten schafften es die Chormitglieder unter der fachkundigen Leitung ihrer Chorleiter die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

 

Neben dem rein musikalischen Wirken trägt der Chor mit seinen Konzerten auch aktiv zum Leben der Kirchengemeinden bei. So wurde zum Beispiel durch die Sammlung von Spenden am Rande der Chor-Auftritte und durch die Veranstaltung von Benefizkonzerten über die Jahre hinweg ein wichtiger Beitrag für den Bau der neuen Kaps-Orgel der Dachauer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt geleistet.

 

Bevor ich die beiden Chorleiter zu mir bitte, möchte ich doch noch ein Zitat von Mauricio Raúl Kagel, einem argentinisch-deutschen Komponisten, über den die Kirchenmusik und damit auch mutmaßlich den Kammerchor prägenden Johann Sebastian Bach zum Besten geben:

 

Es mag sein, dass ein Komponist nicht an Gott glaubt, an Bach glauben jedoch alle.“

 

So darf ich nun die Chorleiter Frau Christiane Höft und Herrn Rainer Dietz, zur mir bitten und Ihnen als Verantwortliche stellvertretend für alle Chormitglieder den Kron-Maus-Kulturpreis 2018 überreichen!

Quelle: http://www.pv-dachau-st-jakob.de/images/content/mhimmelfahrt/aktuelles/chronik_2013/musik/orat669.jpg
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Kron-Maus-Kulturpreis 2018 geht an den Dachauer Kammerchor

 

Rainer Rösch: „Vorbildliche ökumenische und musikalische Brückenbauer“

 

Den Dachauer Kammerchor als diesjährigen Preisträger haben Vorstand und Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) gemeinsam beschlossen. Mit dem Kron-Maus-Preis zeichnet die ÜB alljährlich Kulturschaffende aus, die durch großes ehrenamtliches Engagement das kulturelle Leben in Dachau bereichern. In diesem Jahr wird die Ehrung zum 29. Mal vergeben.

 

Der die Ökumene vorlebende Dachauer Kammerchor, der unter der wechselnden Leitung von Christiane Höft (Friedenskirche) und Rainer Dietz (Pfarrei Mariä Himmelfahrt) steht, feierte im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.

 

Mit einer überschaubaren Anzahl von sieben an feiner Chormusik interessierten Frauen und Männern startete der Chor im März 1997 und stellte sich bereits im gleichen Jahr mit dem ersten Auftritt dem Licht der Öffentlichkeit. Trotz der ursprünglich noch sehr überschaubaren Anzahl Mitwirkenden gelang es dem Chor bereits früh, die selbst gesteckten hohen Ansprüche zu erfüllen.

 

Mit dem Anwachsen der Zahl an aktiven Sängern auf fast dreißig wurde auch die Bandbreite der zur Aufführung gebrachten Stücke erweitert. So konnten bei aktuellen Konzerten auch immer wieder oratische Werke mit der Begleitung von Solisten oder Orchestern aufgeführt werden. Ziel ist es, anspruchsvolle Chorwerke aus verschiedenen Jahrhunderten stilgerecht zur Aufführung zu bringen.

 

Hier wirkt der Chor mit seinen Aufführungen, zum Beispiel von Werken von Johann Sebastian Bach, nicht nur musikalisch, sondern leistet mit der Sammlung von Spenden einen aktiven Beitrag zum Gemeindeleben. So wurden über Jahre hinweg mit einer Reihe von Konzerten Spenden für die m Oktober 2015 geweihte neue Kaps-Orgel der Kirche Mariä Himmelfahrt gesammelt.

 

Der Vorsitzende der ÜB-Fraktion, Rainer Rösch, begründet die Wahl des Dachauer Kammerchors damit, dass es der Gruppe über anspruchsvolle Chormusik vorbildlich gelingt, eine Brücke zwischen der Zeit des Barock und der Gegenwart zu schlagen: „Damit leistet der Kammerchor einen wichtigen Beitrag für die Vielfalt der Dachauer Kulturlandschaft.“

 

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 9. Mai, um 18 Uhr im Foyer des Dachauer Rathauses statt.